AMD stellte in den späten Abendstunden des heutigen Tages seine neueste Version des Catalyst-Treibers online. Wie schon im Vorfeld bekannt wurde, implementierte der Hersteller die Stream-Technologie. Damit bietet der US-Amerikanische Grafikchipentwickler eine CUDA-ähnliche GPGPU-Computing-Schnittstelle und fährt seine Geschütze gegen den Hauptkonkurrenten NVIDIA weiter aus. Erste Software, die davon profitieren soll, soll Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen.

Außerdem belebte man den AVIVO-Video-Converter wieder, welcher seit der X1000-Serie nicht mehr weiterentwickelt wurde. Nun erlebt dieser vorerst auf der AMD-Radeon-HD4000-Serie sein Comeback. Die HD-3000-Serie soll kurze Zeit später folgen. Doch auch zahlreiche Performanceverbesserungen soll es mit der letzten Version des Jahres 2008 geben. So soll vor allem Call of Duty 5, Crysis, Crysis Warhead, Fallout 3, FarCry 2, Prey und Unreal Tournament 3 um bis zu 25 Prozent schneller über den Bildschirm laufen. CrossFire-Systeme konnten sogar um bis zu 57 Prozent zulegen, heißt es in den Releasenotes weiter.

Weitere prominente 3D-Anwendungen, welche vor allem bei der aktuellen HD4000-Reihe an Leistung gewinnen konnten, sind 3DMark Vantage, Fear und Stalker Clear Sky. Selten konnte AMD in so vielen Anwendungen die Leistung so deutlich nach oben schrauben. Ob man damit allerdings tatsächlich sein Versprechen halten konnte, und was die neuen Features wirklich mit sich bringen, werden erste Tests zeigen müssen. Leider konnte man die Fehler in Grand Theft Auto 4 bislang noch nicht ausmerzen.