Auch wenn man heute wohl keine offiziellen Spezifikationen zu den kommenden DirectX11-Grafikkarten herausrücken konnte, will AMD zumindest eine Funktion nicht länger unter Verschluss halten. Die Rede ist dabei von ATI Eyefinity. Die neue Technologie macht es erstmals möglich bis zu sechs Monitore über eine Grafikkarte anzusteuern.

Dabei wird jedes Display einzeln über den aktuellen DisplayPort-Anschluss mit der Grafikkarte verbunden und lässt sich einzeln konfigurieren, weswegen AMD gerade diesen Bereich im Catalyst-Control-Center mit der letzten Version anpasste. Dabei sind insgesamt vier verschiedene Kombinationen möglich. So lassen sich wahlweise drei TFT-Bildschirme nebeneinander im "Landscape-Modus" betreiben, oder aber drei Hochkant-Geräte als "Portrait-Display-Group", welche auch aus 3x2-Monitoren zusammengesetzt werden könnte. Die 3x1-Display-Group - also den Landscape-Modus - gibt es alternativ auch als Extended-Version, bei der ein viertes Display auf das Mittlere gestellt wird.

Zu Demonstrations-Zwecken zeigte AMD das Actionsspiel H.A.W.X. im Portrait-Modus. Da aktuelle 24-Zöller derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen, wählte man diese Geräte aus und konnte schließlich eine maximale Auflösung von satten 5760 x 2400 Bildpunkten fahren. Weiterhin sei es mit ATI Eyefinity möglich, verschiedene Arbeitsstationen auf den jeweiligen Monitoren zu zeigen. Doch hierfür benötigt man nicht nur ein angepasstes Betriebssystem, sondern auch mehrere Eingabegeräte.

Ob ATI Eyefinity schon zu Beginn der ATI-Radeon-HD-5800-Serie mit am Start sein wird, bleibt noch abzuwarten. Der Startschuss für die kommende Generation ist jedenfalls noch nicht gefallen.