In den vergangenen Monaten musste AMD immer wieder bekannt geben, Stellen zu streichen und lagerte sogar seine Produktion aus. Auch dieses Mal schaut es nicht anders aus. Geht es nach The Inquirer, welche sich auf geschäftsinterne Unterlagen stützten, soll der US-amerikanische Chipentwickler weitere Stellen abbauen. Die Rede ist von neun Prozent der gesamten Belegschaft. Demnach sind rund 1100 Angestellte betroffen.

Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage hat sich die Situation weiter zugespitzt, heißt es. Zudem will man seinen Mitarbeitern in den USA und Kanada die Gehälter etwas kürzen. Auch Konzernchef Dirk Meyer und Hector Ruiz, Aufsichtsratsvorsitzender bei AMD, wollen zeitweise auf 20 Prozent ihres Gehaltes verzichten. Für die anderen Mitarbeiter steht eine Kürzung von fünf Prozent ins Haus.

Ob der Chipriese weiterhin plant, einzelne Standorte zu schließen, ist nicht bekannt. Außerdem stehen in den nächsten Tagen die Zahlen für das letzte Geschäftsquartal 2008 aus. Am 22. Januar möchte AMD die Zahlen auf den Tisch legen.