Auch wenn AMD noch in diesem Jahr seine neue Chipsatzgeneration vorstellen wird, schob man heute den 760G-Chipsatz nach. Dieser soll nun die Lücke zwischen dem 740G und 780V schließen und im Gegensatz zum 740G eine integrierte Grafiklösung aufweisen. Während die DirectX-10-fähige Grafikeinheit des 780G-Chipsatzes noch HD-Inhalte hardwaremäßig beschleunigen konnte und mit 500 MHz ans Werk ging, muss der neue Chipsatz, welcher laut AMD ein Low-Power-Design besitzt, auf dieses Feature verzichten und mit einem leicht reduzierten Takt auskommen.

Dafür bietet die 350 MHz schnelle AMD Radeon HD3000 dennoch Unterstützung für Hybrid-Crossfire, HDMI und DisplayPort. Zudem soll die leicht angepasste und nun fehlerbehobene SB710-Southbridge, welche mit insgesamt zwölf USB-2.0-Schnittstellen daherkommt und bis zu sechs Serial-ATA-II-Laufwerke aufnehmen kann, zum Einsatz kommen.

Der wohl stärkste Konkurrent zum Intel G41 sollte demnächst auf den ersten Mainboards zu finden sein und mit rund 60 Euro zu Buche schlagen.Mit ASUS, ASRock, Biostar, Foxconn, Gigabyte und MSI kündigten schon so manche Hersteller ihre neuen Platinen an.