Vor genau einer Woche präsentierte der Lebensmittel-Discounter Aldi seinen diesjährigen Weihnachts-PC, der erstmals mit einer halbwegs potenten Grafikkarte punkten konnte (wir berichteten ). Konkurrent Lidl kontert rund eine Woche später mit dem Targa Now 8821 - allerdings vorerst nicht im Süden Deutschlands.

Im Inneren des neuen Multimedia-Rechners werkelt mit dem Q8200 ein eher günstiger Vierkern-Prozessor mit 2,33 GHz und insgesamt 4096-KB-L2-Cache. Außerdem spendierte der Hersteller insgesamt 3-GB-DDR2-Arbeitsspeicher und eine 640-GB-Festplatte. Neben einem Wireless-LAN-USB-Stick, einem Kartenleser und einer TV-Karte für DVB-S, DVB-T sowie analoges terrestrisches Fernsehen, steckte der Hersteller auch Tastatur und Maus mit in den Karton.

Während das Mainboard noch über einen Gigabit-LAN-Anschluss verfügt, fehlt es beispielsweise an FireWire oder eSATA. Doch die meisten Abstriche müssen wieder einmal bei 3D-Anwendungen gemacht werden.So setzt Lidl bei seinem Targa Now 8821 auf eine NVIDIA GeForce 9500 GS getaufte Grafikkarte, bei welcher es sich vermutlich um eine OEM-Version handelt. Laut der aktuellen Treiberversion arbeitet der 3D-Beschleuniger mit einem Chiptakt von 550 MHz.

Der Speicher taktet hingegen mit 504 MHz. Damit ist die verbaute Grafikeinheit deutlich langsamer als eine NVIDIA GeForce 9500 GT und vor allem als die NVIDIA GeForce 9600 GT des Aldi-Computers. Seit gestern gibt es das System bei Lidl - 599 Euro werden dafür fällig.