Wie der NDR soeben mitteilte, muss YouTube sieben Titel aus seinem Angebot entfernen. Damit hat das Hamburger Landgericht der GEMA in sieben von zwölf Fällen Recht gegeben.
Die Richter verhängten zudem bei Zuwiderhandlungen ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro oder eine Ordnungshaft. Obwohl sich das Urteil nur auf die zwölf von der GEMA angegeben Musikstücke bezieht, wird dem Urteil grundlegende Bedeutung für die weitere Behandlung des Urheberrechts im Internet beigemessen.
Wie der Anwalt der Google-Tochter, Markus Kompa, auf Twitter mitteilte, hafte YouTube lediglich als Störer, aber nicht als Täter. Weiterhin hätte YouTube die Pflicht, konkret mitgeteilte Werke rechtzeitig zu sperren, nicht erst nach eineinhalb Monaten, wie Markus Kompa auf Twitter mitteilte.
In Zukunft müsse YouTube nun per Software hochgeladene Videos überprüfen, hätte aber keine Verpflichtung, bereits hochgeladene Videos zu überprüfen.
Der Streit zwischen der GEMA und YouTube hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass Videos, die einen urheberrechtlich geschützten Titel enthalten, auf YouTube in Deutschland nicht mehr abgespielt werden können.





















soviel zur "lieben" GEMA f.. them,
Die Künstler kriegen doch seid Jahren nichts, weil die Gema sich nicht einigen will.
Alle anderen Verwertungsgesellschaft bekommen ja Geld von Youtube. Ich hab jetzt noch keine Infos gelesen, daß ausser der Gema noch eine andere Verwertungsgesellschaft nichts bekommt bzw sich nicht einigen konnten. Man möge mich korrigieren, falls ich da was nicht gelesen hätte.
Alleine das Internet mit dem Fernsehen gleichzusetzen zeugt von einem Denkmuster des letzten Jahrtausends *fg*.
Fernsehen ist Aussenden (passiv, wird jedem Empfänger zwangsweise aufgedrückt)
Internet ist Abrufen (aktiv, der Empfänger entscheidet was er braucht/will)
Aber da würde ja das Geschäftsmodell der GEMA zerstören, und wer lässt sich schon gerne das Gold vom Teller nehmen *rfg*.
Interessant ist auch, wie bei den Öffentlich (Un-)Rechtlichen Anstalten darüber berichtet wird und dabei gleichzeitig mit Lügen gegen die Pirtatenpartei gehetzt wird.
Die Reichweite der Webseite spielt keine Rolle, eine Rolle spielt dass sie direkt Geld aus der Werbung die sie auf ihrer Seite haben ziehen können von Youtube aber keinen Cent sehen.
Wenn du dir das Interview ganz angehört hättest, hättest du auch gehört, dass er auch explizit sagt, dass der Content auch an anderer Stelle verfügbar ist, wo man ihn sich dann eben anhören soll und nicht bei Youtube.
Ich finde es auch ärgerlich, dass die Einigung so lange auf sich warten, obwohl es in anderen Ländern geht, man fühlt sich einfach unfair behandelt.
Meine Lösung wäre, dass Künstler oder die Urheberrechtsinhaber ihre Musik ausschließlich selber auf Youtube stellen und das Geld das durch die Werbung ensteht selbst einstreichen dürfen (zumindest Prozentual), sowie das amerikanische VEVO System wenn ich es denn richtig verstanden habe.
Für Öffentliche Veranstaltungen und Cover auch bezahlen zu lassen, finde ich widerum schwachsinnig, irgendwo sollte man auch eine Grenze ziehen
www.heise.de/.../151754
Da sind mal locker Preiserhöhungen ums 2 bis 7(!) fache drinn. Und GEMA-freie veranstalltungen sind dank Beweislastumkehr auch nur schwierig bis garnicht durchzuführen.
Keiner (auch die Piraten nicht) möchte den Künstlern ihr Recht streitig machen mit ihren Werken Geld zu verdienen. Aber die Strukturen passen heute einfach nicht mehr.
mich flaxt die gema nicht mehr XD
Aber es ist sehr interessant es mal aus der Sicht
Aber es ist sehr interessant es mal aus der Sicht von einem Künstler zu sehen. Sicher wird das nicht die Meinungen anderer Künstler widerspiegeln, aber es ist mal ne andere Sicht der Dinge. Und mich hat schon immer mal interessiert, was manche Leute GEMA gutes abgewinnen können.^^
Ah, okay, verstehe. ;) Trotzdem sollten sich die Leute informieren bevor sie ranten.
Übrigens: Die Ärzte haben ihr neues Album komplett auf Youtube veröffentlicht. Wer merkt was? ;)
Habe auch nie behauptet seiner Meinung zu sein.^^
Aber es ist sehr interessant es mal aus der Sicht von einem Künstler zu sehen. Sicher wird das nicht die Meinungen anderer Künstler widerspiegeln, aber es ist mal ne andere Sicht der Dinge. Und mich hat schon immer mal interessiert, was manche Leute GEMA gutes abgewinnen können.^^
Das führt leider ziemlich am Thema vorbei, denn der gute Herr Regener hat leider kaum Ahnung, worauf er dort wettert. Man sollte sich die Piratenpositionen bzgl. Urheberrechts erstmal genau ansehen, bevor man pauschal behauptet, Künstler würden um ihren Lohn gebracht. das ist nämlich Unsinn.
Der Punkt ist......Youtube verdient an den Produkten der Künstler + jeder kann sich die Songs von Youtube runterladen als mp3. Das Problem liegt nicht bei der Gema. Das Problem in meinen Augen liegt darin des sich Youtube strickt dagegen gewannt haben, einen Teil ihrer Werbeeinnahmen die zum Teil auf die Videos der Künstler zurückzuführen sind zu bereichern. Was die Gema mit dem Geld macht sollen die Partein unter sich aus machen. Des da einiges im Argen liegt dürfte klar sein, nur wer trennt sich schon gerne von Geld wenn er nicht dazu gezwungen wird...
Warum sprengt man nicht die Monopolstellung der Gema? Alle schreien nach Wettbewerb warum sollte dies nicht auch Einzug in solche Organisationen machen.
Warum dies noch nicht gemacht wurde entzieht sich mir. Scheint wohl als seien noch zu viele Musiker mit den Tarifen im Großen und Ganzen einverstanden.
Das Handwerk dem die GEMA fröhnt hat doch sehr viel mehr mit dem halsabschneiderischen Triebtätertum zu tun, dass man von den Freibeutern erwarten würde, als umgekehrt.
Diese modernen Wegelagerer - Raubritter im Namen hauptsächlich ihrer eigenen Brieftasche - die können gar nicht früh genug von der Bildfläche verschwinden. Und mit ihrem idiotischen Verhalten im Falle Youtube - der weltweit vermutlich größten und wichtigsten Plattform zur Werbung für Musiker - schaufelt sie sich gerade ihr eigenes Grab.
komisch das sich sehr viele künstler schon gegen die gema ausgesprochen haben und garnicht glücklich sind das ihre werbung und so kaputt gemacht wird