Vorsicht vor dem beliebten VPN-Dienst Hola: wie Fredrick Brennan, der Betreiber von 8chan, behauptet, würde dieser angeblich Bandbreite an zahlende Nutzer verkaufen, die wiederum Botnetze betreiben können.

Aktuelles - VPN-Dienst Hola soll Botnetze unterstützen

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Hola steht als App für Smartphones und Tablets sowie als Browsererweiterung bereit. Der VPN-Dienst kann kostenlos verwendet werden und zählt weltweit etwa 64 Millionen Nutzer. Beliebt sind solche Dienste unter anderem deshalb, da man damit Online-Angebote aufrufen kann, die im eigenen Land nicht oder nur begrenzt zur Verfügung stehen. Gutes Beispiel ist etwa das US-Angebot von Netflix, welches sich mit einem VPN problemlos nutzen lässt.

Hola setzt auf P2P und nutzt den Traffic der Nutzer, so dass jeder einzelne Nutzer als Austrittsserver dienen kann. Offiziell heißt es, dass der Traffic nur verwendet wird, wenn der jeweilige Rechner des Nutzers nicht aktiv ist.

Bennan zufolge wird jeder Nutzer bei Hola ungefragt zu einem solchen Austrittspunkt bzw. "Exit Node", wenn denn nicht für den Dienst gezahlt werde. Das Problem ist nun, dass wenn der Dienst von anderen Nutzern illegal verwendet wird, die eigene IP-Adresse damit in den Zusammenhang gebracht werden kann. Denn die IP wird nicht hinter einem privaten Server versteckt.

Brennan schießt aber noch weiter und wirft den Betreibern Gier vor, da man ein Millionen IPs starkes Botnetzwerk zur Verfügung stehen habe und es verkaufe / vermiete. Ein Geheimnis über die Funktionsweise des Dienstes macht Hola jedoch nicht.

Der Betreiber von 8chan wurde durch eine DDoS-Attacke Opfer eines solchen Missbrauchs über Hola.