Steven Williams, besser bekannt unter seinem Pseudonym Francis, sprach in einem Interview mit Kotaku darüber, dass Sony alles tat, um ihn bei ihrem Launch-Event in New York für die PS4 dabeihaben zu können.

Aktuelles - Sony tat alles, um Francis beim Launch-Event in New York dabeizuhaben

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Francis erlebte dank Sony eine unvergessliche Zeit in New York (Bild von twitter.com/Boogie2988)
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Als Sony Williams einen Besuch abstattete, um ihm die Möglichkeit zu geben, einen exklusiven Blick auf die PS4 zu werfen, hatte er ganz sicher nicht damit gerechnet, dass sie ihn und seine Frau Desiree auch noch gleich nach New York zum Launch-Event der PS4 einladen würden. Dort bekam er von Sonys Social-Media-Mann Sid Shuman auch noch eine PS4 mitsamt Zubehör wie der Playstation-Kamera und zig Spielen geschenkt. Jack Tretton, President und CEO von Sony Computer Entertainment of America habe ihn persönlich eingeladen, da er ein großer Fan von ihm sei.

Das Problem war, dass Williams aufgrund seiner Fettleibigkeit an einem Lymphödem in den Beinen leidet. "Ich habe Lymphödem in den Beinen", so Williams zu Kotaku. "Und mein Doktor erinnert mich immer daran, dass meine Beine, jedes Mal, wenn ich in ein Flugzeug steige, Gefahr laufen, aufzuplatzen und ich dann verbluten könnte. Und sobald ich wieder festen Boden unter meinen Füßen habe, kann ich nicht sofort wieder laufen."

Doch Sony habe alle Hebel in Bewegung gesetzt. "Aber Sony sagte im Grunde, 'Wir tun, was immer notwendig ist. An jedem Flughafen wird ein Wagen auf dich warten, du musst das Hotel niemals verlassen, wir mieten einen Hoveround [elektrischer Rollstuhl], wenn dir das hilft, herumzukommen.' Und ich so, 'Scheiße, sie werden kein Nein akzeptieren.'"

Auch Microsoft rief ihn exakt am selben Tag an, als er mit Sony sprach und kündigte den Besuch von Larry 'Major Nelson' Hryb an, der ihn von den Vorzügen der Xbox One überzeugen wollte. Dabei ging es Microsoft nicht darum, kostenlose Werbung zu bekommen, sie wiesen ausdrücklich darauf hin, dass sie nicht verlangen würden, dass er ein Video für sie mache. Sie wollten ihm lediglich die Xbox One zeigen.

"Hier geht es nicht darum, dass du uns kostenlose Werbung bescheren sollst", sagten sie, wie sich Williams erinnern kann. "Du musst kein Video für uns machen. Du musst so einen Mist [kostenlose Werbung] nicht tun. Wir wollen einfach nur, dass du die Xbox One in deinem Zuhause erleben kannst, weil wir das Gefühl haben, dass wir deine Meinung ändern können."

Zwar lieferten sich Francis und Major Nelson eine kleine Schlacht mit Lichtschwertern, aber seine Meinung änderte Williams schlußendlich doch nicht, er bleibe weiterhin Playstation-Fan. Aber die Xbox One sei auch nicht schlecht.