Tanz in den Mai mal anders: Der deutsche Musik-Streaming-Dienst simfy schränkt seinen Service für nicht-zahlende Nutzer weiter ein. Nachdem man „simfy Free“-Nutzern zu Anfangszeiten noch einen unbegrenzten Zugang auf das breite Musik-Angebot zusprach, den Musik-Genuss aber immer mal wieder durch kleinere Werbespots unterbrach, schränkte man den Zugang wenig später auf 30 Stunden pro Monat ein.

Das dürfte Nutzern, die den Dienst zum damaligen Zeitpunkt kostenlos in Anspruch nahmen, sicherlich nicht allzu weh getan haben. Seit November darf die nicht-zahlende Kundschaft lediglich noch fünf Stunden pro Kalendermonat nutzen. Das Angebot deckt inzwischen rund 16 Millionen Titel von über 650.000 Künstlern unterschiedlichster Musikrichtung ab.

Ab dem 2. Mai sperrt simfy seine bestehenden Free-Nutzer aber nahezu aus. Zwar sollen Neukunden in den ersten zwei Monaten den Dienst noch für 20 Stunden kostenlos ausprobieren können, nach acht Wochen werden die Songs aber nur noch für 30 Sekunden angespielt. Jeder, der schon länger mit dabei ist, kann die Songs schon ab kommenden Mittwoch nicht mehr in voller Länge genießen, wird aber eingeladen, den Premium-Dienst für 30 Tage kostenlos zu testen.

Als Begründung liefert der Betreiber folgendes Zitat ab: "Unser Antrieb ist, simfy für euch jeden Tag noch besser zu machen. Genauso wichtig ist uns, sicherzustellen, dass Künstler auch in der digitalen Musikwelt fair entlohnt werden."

Wer das Angebot weiter unbegrenzt nutzen möchte, der muss dafür bezahlen. Für 4,99 Euro pro Monat erhält man nicht nur einen unbegrenzten Zugang, sondern auch einen Werbefreien-Player. Wer simfy zudem unterwegs vom Smartphone aus oder auch offline nutzen möchte, der zahlt pro Monat 9,99 Euro.

Eine andere Alternative bietet der Abgang zur Konkurrenz Spotify. Hier gibt es in den ersten sechs Monaten unbegrenzten, aber werbefinanzierten Zugang. Danach immerhin noch zehn Stunden pro Monat.