Mit SchülerVZ schalten die Betreiber das bekannte soziale Netzwerk ab. Das teilt man auf der offiziellen Website mit und gibt gleichzeitig an, dass alle Inhalte und Daten am 30. April vollständig und unwiederbringlich gelöscht werden.

Das gilt etwa für Bilder, Nachrichten, Links, Pinnwandeinträge und alle anderen Daten. Wie Spiegel Online berichtet, sind rund 200.000 User davon betroffen, zu Spitzenzeiten lag die Plattform bei fünf Millionen.

Nicht von der Schließung betroffen sind StudiVZ und MeinVZ, wo in etwa 1 Million Nutzer aktiv sein sollen. Das sind Zahlen, für die Mark Zuckerberg vermutlich früh gar nicht erst aus seinem Bett steigen würde.

Neben den genannten Netzwerken liegt die Hoffnung auf VZ Fotobuch, wobei es sich nur um eines von mehreren Angeboten handeln solle, die in den nächsten Wochen vorgestellt werde. Dort können die Nutzer ihre Fotos hochladen und mit anderen teilen.

SchülerVZ richtete sich an Kinder und Jugendliche, wo man sich nur dann anmelden konnte, wenn man eine Einladung von anderen Nutzern erhalten hatte. Damit wollte man die Erwachsenen fernhalten. Zwischenzeitlich sollte das Netzwerk als Bildungsangebot ausgebaut werden, der Richtungswechsel kam am Ende aber zu spät.

Innerhalb der letzten Jahre verloren die VZ-Netzwerke massiv an Usern, was natürlich vor allem Facebook in die Schuhe zu schieben ist. Ende 2010 waren es noch über 12 Millionen Nutzer. Vor allem mit vielen Fake-Profilen bzw. Fantasie-Profilen haben die VZ-Netzwerke zu kämpfen.