Wegen der Playstation3-Firmware-Version 3.21 von Sony waren in der Vergangenheit viele Leute erzürnt. Jetzt meldete sich die US Air Force zu Wort und scheint alles andere als Begeistert.

Mit der Veröffentlichung der Firmware 3.21 für die Playstation 3 machte sich Sony nicht viele Freunde. Denn wenn man das Update erst einmal installiert hatte, war es nicht mehr möglich andere Betriebssysteme, wie zum Beispiel Linux, auf der Konsole zu installieren.

Erst vor kurzen berichteten wir, dass der Hersteller in Form einer Sammelklage vor Gericht gezogen wird, da man ihm eine "vorsätzliche Deaktivierung einer wertvollen Funktionalität, die ursprünglich als verfügbar beworben wurde.", vorwirft.

Und auch die US Air Force scheint von der Änderung nicht wirklich positiv beeindruckt zu sein. Dort nutzt man bereits seit geraumer Zeit 2000 Playstation 3-Modelle zu wissenschaftlichen Zwecken und das Alternativ-OS spielt dabei eine wichtige Rolle.

Zwar war niemand dazu gezwungen die Firmware-Aktualisierung durchzuführen, doch bestand das Problem, dass bei einer Reperatur, beziehungsweise einem Ausstausch der Konsole, die aktuelle Firmware aufgespielt wird und eine Verwenung von Linux damit wegfällt.

“Wir werden die Geräte, die wir zurzeit besitzen, natürlich weiterhin nutzen. Es wird aber schwierig sein, Konsolen, die kaputt gehen oder Fehlfunktionen aufweisen, zu ersetzen. Die zurückgesendeten PS3’s werden das Problem haben, dass sie, wenn sie von Sony zurückkommen, die aktuelle Firmware nutzen und das Alternativ-OS nicht erlauben, weil es ihnen falsch vorkommt. Wir wissen außerdem von der Sammelklage gegen Sony, die mit der Entfernung dieser Möglichkeit begründet ist”, so die US Air Force in eienr öffentlichen Pressemitteilung.