Das Pentagon unterhält derzeit ein Projekt mit dem Codenamen „Avatar“. Was an den Film von James Cameron erinnert ist auch genau das: Die Fernsteuerung von unbemannten Einheiten im Schlachtfeld. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Außerirdische, sondern vielmehr um Kampfroboter.

Aktuelles - Pentagon-Projekt beschäftigt sich mit Surrogates

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/30Bild 8/371/37
Der gleichnamige Film handelt von ferngesteuerten Aliens. Das US-Militär plant da etwas recht ähnliches...
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Was hinter dem 2,8 Milliarden US-Dollar teuren Avatar-Projekt steht, ist allerdings mehr das, was schon in einem anderen Kinofilm verarbeitet wurde: Surrogates. Nachdem die DARPA erfolgreiche Versuche mit Schimpansen unternommen hat, Maschinen mit Hilfe von Gedanken zu steuern, wird dieses Kontrollinstrument nun für Menschen weiterentwickelt. „Avatar“ soll nun also ein zweibeiniger Laufroboter sein, mit dessen Hilfe ein Soldat sich auf den Schlachtfeldern der Zukunft bewegen können soll - ohne wirklich anwesend sein zu müssen.

Die Maschinen sollen so flexibel und beweglich sein, dass es ihnen möglich ist, zu Aufräumarbeiten, Geschützkontrolle oder dem Evakuieren von Verletzten eingesetzt werden zu können.

17 weitere Videos

Das klingt alles zu sehr nach Science Fiction? Nun, das wäre es auch, wenn es nicht ebenfalls Projekt wie Petman gäbe, bei denen es genau um solche zweibeinigen Laufroboter ginge. Petman fehlt zwar noch der Kopf - aber das ist auch nicht schlimm. Integrierte Kameras könnten hier in den Rumpf integriert werden und die Stabilitätskontrollen reichen aus, um beim Laufen auch Schubser kompensieren zu können.

Baut man an diese Maschine noch Greifer, könnte sie für Aufräumarbeiten aus der Ferne durchaus passabel eingesetzt werden. Ob die Technologie für die Integration von Waffen bereits ausgereift genug ist, ist fraglich, aber nicht unwahrscheinlich. Der Unterschied zwischen dem Rückstoß einer Waffe und einem Schubser ist schließlich marginal.