Nach Amazon stellte nun auch die Deutsche Post ihre Pläne vor, künftig Drohnen für bestimmte Lieferungen einsetzen zu wollen.

Erste Tests mit dem DHL-Paketkopter sollen bereits in der kommenden Woche insgesamt fünf Tage lang stattfinden. Dabei werden die Päckchen von einer Apoteheke an die Unternehmenszentrale auf der anderen Rheinseite in Bonn gebracht - das entspricht einer Luftlinie von 2,7 Kilometern. Die Mitarbeiter der Post können aus neun verschiedenen Medikamenten wählen und sich zwischen 12 und 14 Uhr beliefern lassen.

Ob Drohnenlieferungen künftig für den regulären Betrieb eingesetzt werden, das bleibt abzuwarten. Konkrete Pläne hierzu würde es noch nicht geben, zumal sich das Projekt in einem frühen Stadium befinde.

Denkbar wäre daher erst einmal, die Drohnen-Lieferungen auf den Transport eiliger Arzneimittel oder an geografisch schwer zugänglichen Orten zu beschränken.

Wie wir bereits in der News zur Amazon-Drohne schrieben, benötigt es für den Aufstieg im deutschen Luftraum einer Genehmigung für einen Einzelflug oder für den wiederholten Einsatz - darüber hinaus musss der Pilot sein Gerät immer im Blick haben, was bei der Luftlinie von unter 3 Kilometern aber machbar sein sollte.