Mit dem Raspberry Pi 2 wurde ein neues Modell des beliebten Bastel-Computers vorgestellt, das ab sofort für 35 US-Dollar verfügbar ist.

Aktuelles - Neues 'Raspberry Pi'-Modell vorgestellt: Windows 10, 1 GB RAM, 900 Megahertz

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Mit diesem kleinen Ding kann man viel anfangen - beispielsweise eine "Gaming-Konsole" für Retro-Games bauen.
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Im Inneren hat sich im Vergleich zum Vorgänger-Modell etwas getan: statt 512 MB gibt es nun 1 Gb Arbeitsspeicher und die CPU ist ein neuer Cortex A7 mit 900 MHz Taktfrequenz.

Während auf dem Gerät alle ARM-GNU/Linux-Distributionen laufen, kann auf dem Raspberry Pi 2 sogar Windows 10 verwendet werden. Microsoft wird das Betriebssystem kostenlos zur Verfügung stellen, wie das Unternehmen auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite bekannt gibt.

Ansonsten bleibt das neue Modell im Vergleich zum vorherigen identisch. Es bietet vier 'USB 2.0'-Ports, eine HDMI-Schnittstelle, einen Slot für die Micro-SD-Karte, einen 100-MBit-Ethernet-Port sowie eine GPIO-Schnittstelle.

Mini-Computer werden immer beliebter - nicht nur für den Privatgebrauch, um beispielsweise Multi-Media-Stationen für den TV zu errichten. Auch Firmen setzen immer mehr auf kleine Computer. Entsprechend existiert in dem Bereich ein gewisses Wachstum.

Zuletzt wurde mit Odroid C1 ein Konkurrent für Raspberry Pi vorgestellt, der auf einen ARM-Cortex-A5 mit je vier Kernen (1,5 GHz), einen Grafikprozessor und 1 GB DDR3 Ram setzt. Und auch Intel will mit dem sogenannten Compute Stick in diesen Bereich vordringen.