Microsoft wollte den Namen Skype in Europa als Marke schützen lassen, doch der TV-Sender Sky machte dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Schließlich ging es vor ein EU-Gericht, das in dieser Woche urteilte, dass beide Namen leicht zu verwechseln seien.

Aktuelles - Namensrechtsstreit mit Sky: Microsoft darf Skype nicht in Europa schützen lassen

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Sind sich Skype und Sky wirklich zu ähnlich?
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Damit stimmten sie dem EU-Markenamt zu, das den Eintrag von Skype als Marke nach Protesten von Sky ablehnte. Da Sky sich seinen Namen vor Skype hat schützen lassen, steht das Unternehmen natürlich besser da.

Wie die Richter angaben, würde zwischen beiden Zeichen eine bildliche, klangliche und begriffliche Ähnlichkeit herrschen. So würde man also das Wort Sky (Himmel) leicht im Namen Skype wiederfinden, zumal der Buchstabe Y in Skype nicht kürzer als in Sky ausgesprochen werde. Nicht gerade besser mache es die Tatsache, dass das Skype-Logo auch noch eine wolkenartige Form besitze. Daher sind sich die beiden Namen also zu ähnlich.

Microsoft zeigte sich in einem Statement sicher, dass keine Verwechslungsgefahr zwischen beiden Marken und Diensten bestehe. Daher werde man auch in Berufung gehen. Gleichzeitig machte das Unternehmen deutlich, durch diese Entscheidung nicht zu einer Änderung des Produktnamens gezwungen zu werden. Skype bleibt also Skype.

Unterdessen meint Sky, die Absicht verfolgt zu haben, die eigene Marke zu schützen. Nachdem man Nachforschungen angestellt habe, kam man zu dem Ergebnis, dass die Ähnlichkeiten bei Name und Logo die Kunden verwirren könnten.