So richtig zum Leben erweckt wurden Smartphones erst, als Apple das iPhone auf den Markt brachte. Touchscreen, Apps und Multimedia sind heutzutage kaum noch wegzudenken. Die Idee und aber auch ein Konzept von Smartphones hatte Microsoft bereits Anfang der Neunziger.

1991 skizzierte Microsoft-Techniker Nathan Myhrvold eine Art digitale Geldbörse, die heutigen Smartphones sehr stark ähnelt. Und die wichtigsten Features waren auch mit an Board, wie etwa diverse "Apps" für Notizen, Wetter, E-Mail und Wecker.

Aber auch Wlan und sogar GPS waren vorhanden. Hinter "Electronic Keys and Authentification" könnte man zudem die NFC-Technik deuten. Um Multimedia-Inhalte einzuspeisen, wäre außerdem ein Kartenslot eingebaut gewesen.

Microsoft hatte das Konzept letztendlich nicht in die Realität umgesetzt, weil der hohe Preis einfach zu riskant für den Konzern war. Immerhin schätzte Myhrvold mit Preisen von 400 bis 1.000 US-Dollar die (heutigen) Preise auch ganz gut ein.

Und Myhrvold ist offenbar auch gar nicht so enttäuscht, immerhin sei dies noch besser, als das Falsche vorrausgesagt zu haben. Heute wertet er mit seiner Firma Patente aus und schreibt erfolgreiche Kochbücher mit wissenschaftlichem Ansatz.