Werden Terminatoren eines Tages zur Realität? Wenn es nach der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch geht, dann würden spätestens in rund 20 bis 30 Jahren komplett autonome Kampfsysteme ihre Arbeit verrichten.

Aktuelles - Menschenrechtsorganisation warnt vor Killerrobotern

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Auch vor einer Art Skynet wird gewarnt.
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Daher sei es wichtig, dass man die Entwicklung schon jetzt aufhalte und ein Verbot einführe. In einem knapp 50-seitigen Bericht versucht die Organisation die ethischen und rechtlichen Probleme solcher Kampfmaschinen zu analysieren.

Das Hauptproblem solcher autonomen Systeme sei eben, dass die menschliche Kontrolle fehle und die Roboter selbst entscheiden, wen sie etwa beschießen und wen nicht. Dadurch können die Maschinen weder die Gewichtigkeit eines Angriffes bemessen oder gar Soldaten von Zivilisten unterscheiden. Von den technischen Problemen ganz zu schweigen, wenn ein solches System plötzlich nicht mehr so funktioniert, wie von seinem Schöpfer gedacht.

Zudem gibt man zu bedenken, dass die Schwelle der Kriegsführung durch den Einsatz gesenkt werde und die Hemmungen bzw. Barrieren, einen Krieg zu beginnen, deutlich abnehmen. Auch juristisch könnte es da zu Problemen kommen, da man nicht nachvollziehen könne, wer denn nun zur Rechenschaft für die Handlungen der Roboter gezogen werden müsse. Sind es die Hersteller der Maschine? Der Programmierer der Software? Oder eher der Befehlsgeber?

Laut der Human Rights Watch dürfe keine Maschine darüber entscheiden, wer leben darf und wer sterben muss. Derzeit existieren (zumindest offiziell) keine solchen Killerroboter, stattdessen werden Kampfroboter und auch unbemannte Drohnen nach wie vor von Menschen gesteuert. Aber es gibt durchaus Roboter, die fast komplett autonom handeln und eine Waffe besitzen, diese allerdings erst auf Nachfrage beim Befehlsgeber einsetzen.