Laut dem Nachrichtenmagazin Focus Online müssen jetzt auch ehemalige Werbepartner von Kino.to mit Konsequenzen rechnen.

Sie sollen dem Portal in den letzten zwölf Monaten einen zweistelligen Millionenbetrag von mindestens 14,6 Millionen Euro erbracht haben. Das will nun die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) errechnet haben.

GVU-Sprecherin Christine Ehlers sagte zudem, dass dies tatsächlich das erste Mal wäre, dass Unternehmen, die auf einer illegalen Seite werben, auch strafrechtlich belangt werden.

Weiterhin muss der ehemalige Betreiber des stillgelegten Videostreaming-Portals für Kino-Filme und TV-Serien, Dirk B., mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe rechnen - berichtet das Nachrichtenmagazin weiter.

Mehr als 15 Jahre Haft soll er aber nicht bekommen können. Neben der Urheberechtsverletzungen ermittelt die sächsische Generalstaatsanwaltschaft auch wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Zuletzt wurden zwei Beschuldigte aus der Haft entlassen.