Kino.to ist tot - und jetzt?

Kino.to wurde dicht gemacht - wie stehst du dazu?

  • Die Filmindustrie sollte lieber vernünftige legale Alternativen erfinden39%
  • Bringt eh nix - es gibt genug andere Seiten26%
  • Mir egal - ich gucke Filme legal15%
  • Finde ich gut - Filmklau ist ein Verbrechen11%
  • Verfluchte Sch€1?E!!!9%
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Kommentare 12
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chandrachandra17.07.2011 08:27
Gibt doch schon einen inoffiziellen Nachfolger...kinox, lt. yahoo lol.
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JayJoe-YJayJoe-Y06.07.2011 19:26
Hmmm eine vernünftige legale methode ich hätte ein paar ideen wie wäre es mit einen laden der ein großes sortiment an filme hat und sie für einen täglichen Obolus verleiht. Oder ein Ort an dem man sich Filme auf einer großen Leinwand angucken kann natürlich sollte man auch etwas Geld verlangen immerhin kostet alles etwas.
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ZepheusZepheus27.06.2011 21:41
info.sky.de/.../medienzentrum_news_uk_27112006.jsp

glaube 1 1/2 Jahre ging des eine reaktivierung wäre auf jedenfall wünschenswert...
bei den Preisen die die einzelnen
Pakete derzeit kosten(ich errinere mich daran das ich vor vielen Jahren für das Filmpaket etwas mehr als 15€ im Monat gezahlt habe jetzt kostet dasd über 25€)
bin ich auch nicht gewillt da wieder einzusteigen
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VoodjinVoodjin27.06.2011 21:29
@auch Gast: Du muss es auch mal von der positiven Seite sehen. Wird durch solche Angebote tatsächlich Druck auf die TV-Industrie ausgeübt, wird es vielleicht auch einen umgekehrten Effekt haben und wir bekommen mehr Qualität im TV zu sehen? Ich weiß, unwahrscheinlich, aber nicht umöglich. Konkurrenz belebt das Geschäft, demzufolge würden vielleicht auch das Programm im TV in der "Prime-Time" besser und gleichzeitig die Angebote der Online-Portale günstiger.
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auch Gastauch Gast27.06.2011 21:07
@Vood

Die Frage ist, wie Werbe basiertes Fernsehen finanziell mit einem Onlineangebot mithalten kann. Ich denke, wenn es da mal ein konsequent (und wegen diesem Wörtchen wird es nie passieren^^) durchdachtes Internetportal entwickelt würde, würde das innerhalb von ein paar Jahren wie eine biblische Plage über die Fernsehlandschaft fegen. Heuschrecken werden die Werbeblöcke abgrasen, Blutrot werden sich die Einschaltquoten färben. Und von den Stechmücken will ich gar nicht erst anfangen^^

Leider ist das erste, das von den großen Anstalten weggekürzt wird, in so einem Fall die Kultur und die schönen Spartenkanäle.

@Zepheus

Ich wusste gar nicht, dass es mal so was gab. Wann war das genau? Die wirkliche Existenzbedrohung für Premiere besteht ja im Moment durch VideoOnDemand-Dienste, die übers Netz laufen. Vorher bestand vielleicht noch kein Bedarf an Flexiblen Bezahlmethoden. Aber auch heute würde das nicht viel ändern, allein weil man sowieso einen Decoder für Premiere braucht und den wollen sich die meisten nicht anschaffen. Der kostet dann auch gerne mal eine Kaution von an die 100€. Wie viel die Dinger im normalen Verkauf kosten, will ich gar nicht erst wissen.
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ZepheusZepheus27.06.2011 20:16
@ auch gast ja es wundert mich sehr stark das damals das Premiere Flex so Floppte da konnte man ja eine Art Prepaid Card kaufen(die dinger lagen sogar teilweise an den kassen der SUpermärkte neben Kaugummis und co.) und konnte so flexibel das kaufen was man haben wollte wurde aber extrem schnell wieder eingestampft leider....
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VoodjinVoodjin27.06.2011 20:08
auch Gast schrieb:
btw du weißt schon, dass ein solches Modell im großen Maßstab der nahezu sichere Untergang der TV-Industrie wäre?

Das wäre zu verschmerzen, den die TV-Industrie ist für mich seit Jahren schon tot. Wenn mein TV läuft, dann sehe ich Pro7 nur, wenn Simspons laufen (ansonsten ist der Sender zu nix zu gebrauchen) und sonst ist n-tv und 3sat (wegen den ganzen Dokus) das einzige, was bei mir rund um die Uhr läuft, aber diese Sender haben ihre Daseinsberechtigung und werden bestimmt nicht aussterben. Das einzige, was sich ändern wird, die ganzen Nachtmittagsprogramme für geistig zurückgebliebene werden zunehmen. Das heißt noch mehr "lustige" TV-Clips (die man auch im Netz jederzeit bei You Tube sehen kann, ohne sich das dämmliche Gelaber von Sonya Kraus antun zu müssen), noch mehr Gerichtshows (so lange wie das Läuft, müsste schon längst halb Deutschland hinter Gittern sitzen), noch mehr Koch/Auto/Real/Dinner-Shows rund um die Uhr. Und da sich der Otto-Normalverbraucher sowieso nicht beschwert, wird es auch niemanden groß auffallen. Zudem wird sicher nicht ausnahmslos Jeder dieses Online-Angebot in Anspruch nehmen und die Filme auf Pro7 und co zu prime-time sind zwar sehr Werbung Behaftet, aber immer noch "umsonst". Es können also bei de Konzepte problemfrei nebeneinander existieren.
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auch Gastauch Gast27.06.2011 19:54
Voodjin schrieb:
Ich bin für vernünftige, legale Alternativen. Wei wärs mit einem Steam-Ähnlichen Konzept? Man lädt
Ich bin für vernünftige, legale Alternativen. Wei wärs mit einem Steam-Ähnlichen Konzept? Man lädt sich einen Client runter, schließt eine Flatrate ab (hier muss flexibel gedacht werden, eine Flatrate, die man sich eventuell aus einzelnen Kanälen oder Kategorien wie "Serien, Filme, Dokumentarfilme" zusammenstellt). Oder von mir aus, auch jeden Film einzeln Digital verkaufen und es dann in der User-Online-Bibliothek verfügbar machen. Diese sollte von jedem Gerät mit Log-In-Daten erreichbar sein. Man logt sich ein, schmeißt den Film an und dieser wird gestreamt. Dürfte doch möglich sein oder? Und von den Einnahmen kauft man sich die Vertriebsrechte und Lizensen zu den Filmen und Serien. Jetzt müssen sich nur noch die Filmindustrie und die ganzen Rechtsverdreher einigen. Die Filmindsutrie jammert immer, wieviel Geld ihnen durch die Lappen geht, schlagen aber einen völlig falschen Weg als Lösung ein. Wenn sie glauben, mit Verhaftungen und Drohungen Leute zum Kauf ihrer Ware zu bewegen, dann wird das nie was.


Solche mangelnde Flexibilität habe ich schon Premiere, neuerdings aka Sky vorgeworfen. Man kann nur neue Filme, welche so etwa das Alter eines Films zu DVD-Release haben (kann variieren), relativ flexibel sehen. Allerdings ist die Flexibilität hier schon durch die Sendetechnik begrenzt. Sonst kann man nur Kanalweise abonieren. Dann auch nur zu viiiiiiiiiiiiiiiiel zu langen Zeiträumen. 12 Monatsabo! Stell sich da einer mal vor, man verpasst gerade so die Kündigungsfrist.... Bammmmmm... wieder ein Jahr dazu!

btw du weißt schon, dass ein solches Modell im großen Maßstab der nahezu sichere Untergang der TV-Industrie wäre?
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MiriamelMiriamel27.06.2011 19:29
Geh in ein Kino mit RealD, da kannst du die Brille heimnehmen und zahlst so nur einmal (es sei denn, sie geht mal kaputt, aber die 2€ kann man einmalig verschmerzen). Nur braucht man dafür eine teure Silberleinwand, weshalb selten nachgerüstet wird, da geht man dann oft auf XpanD und da geht das natürlich nicht... (deren Brillen sind übrigens so kreiert, dass man sie trotz ca. 100€ Anschaffungspreis wegwerfen muss, weil die Batterie fix montiert ist - talk about Geldgier!).

Aber stimmt schon, gerade billig ists nicht, auch wenn man ne Kundenkarte mitbringt. Dafür mittlerweile komfortabel: Ticket sitzplatzgenau online kaufen, ausdrucken und reinlaufen, fertig.
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VoodjinVoodjin27.06.2011 19:25
Ich habe durchaus noch die Hoffnung, dass die hohen Sesselpupser irgendwann doch noch zu Besinnung kommen und einen Geistesblitz bekommen. Bei Musik gibt es ja schon die ersten Schritte, die funktionieren (siehe simfy), jetzt muss die Filmindustrie nachziehen.

P.S Ja, es ist ein anderes Erlebnis, in den Kino zu gehen und den Film dort auf der großen Leinwand zu sehen, aber auch hier ist die Geldgier der Verantwortlichen gut zu sehen. Ich meine, Wochenende. 9€ (Ich gehe jetzt von Preisen bei uns aus) für einen Film + 2€ Falls überlänge + 3€ für die 3D Brille. Bäm. 14€ und ich habe immer noch nicht die DVD davon in der Tasche. Zudem man die Brille nicht nur nehmen "darf" sondern "MUSS". Das ist weder Kundenfreundlich noch sonderlich unauffällig. Ich bin dennoch bereit bei einem guten Effektfilm eine 3D Brille zu zahlen, nur Kundenkonform ist was anderes.
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MiriamelMiriamel27.06.2011 18:44
Das Problem ist, dass die Geldgier sowas schon im Keim erstickt, bevor darüber nachgedacht wird.

Flatrate? Ja, aber nur die Kanäle in den Bundles, die sie dir gerne zusammen stellen. US-Serien UND Blockbuster gibts nur, wenn man alles Andere auch nimmt.

Einzeln verkaufen? Ja, aber nur zum gleichen Preis wie auf Bluray, dafür mit halber Qualität und Soundmatsch.

Das Ganze garniert mit Synchros, Release-Delays und DRM, so dass man allein beim Gedanken an Wiederverkauf oder gar Cloud-Service automatisch gehirnblitzdingst wird.

Ich hoffe schon seit 10 Jahren, dass sowas kommt. Ich habs aufgegeben.
Was aber nicht heisst, dass ich mir diesen Pixelmatsch-Müll von Streaming-Webseiten reinziehe, ich steh auf Bildqualität und grosse Monitore.

Daher meine Antwort theoretisch "Die Filmindustrie sollte lieber...". Nur, da sies eh nicht machen, erübrigt sich das Abstimmen.
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VoodjinVoodjin27.06.2011 18:40
Ich bin für vernünftige, legale Alternativen. Wei wärs mit einem Steam-Ähnlichen Konzept? Man lädt sich einen Client runter, schließt eine Flatrate ab (hier muss flexibel gedacht werden, eine Flatrate, die man sich eventuell aus einzelnen Kanälen oder Kategorien wie "Serien, Filme, Dokumentarfilme" zusammenstellt). Oder von mir aus, auch jeden Film einzeln Digital verkaufen und es dann in der User-Online-Bibliothek verfügbar machen. Diese sollte von jedem Gerät mit Log-In-Daten erreichbar sein. Man logt sich ein, schmeißt den Film an und dieser wird gestreamt. Dürfte doch möglich sein oder? Und von den Einnahmen kauft man sich die Vertriebsrechte und Lizensen zu den Filmen und Serien. Jetzt müssen sich nur noch die Filmindustrie und die ganzen Rechtsverdreher einigen. Die Filmindsutrie jammert immer, wieviel Geld ihnen durch die Lappen geht, schlagen aber einen völlig falschen Weg als Lösung ein. Wenn sie glauben, mit Verhaftungen und Drohungen Leute zum Kauf ihrer Ware zu bewegen, dann wird das nie was.
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