Ein Jahr, nachdem Megaupload von US-Behörden geschlossen wurde, startete der Kopf hinter dem Filehoster Kim Schmitz, dessen Anwälte seinen Kopf in letzter Sekunde aus der Schlinge ziehen konnten, mit einem neuen Projekt durch: Vor exakt einem Monat ging Mega an den Start.

Mega ist der inoffizielle Nachfolger von Megaupload und tritt als Konkurrent eher gegen Dropbox als gegen Rapidshare an. Mega verspricht einen kostenlosen Cloud-Speicher von 50 GB. Wer sich gegen die kostenlose Variante entscheidet und lieber etwas Geld dafür bezahlen möchte, der erhält im „Pro I“-Paket satte 500 GB Speicher für 9,99 Euro im Monat.

Im Preis enthalten ist dabei 1 TB Datentransfer im Monat. Für 19,99 Euro stehen 2 TB mit 4 TB Datentransfer zur Verfügung. Wer noch einmal 10 Euro mehr monatlich berappt, erhält beim dritten „Pro“-Paket jeweils die doppelte Menge von „Pro 2“.
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Doch es hagelte auch kräftig Kritik innerhalb der ersten vier Wochen. So gab es Probleme mit der Verschlüsselung und eine Mega-Suchmaschine listete illegale Inhalte auf. Heute gab Kim Schmitz via Twitter erste Zahlen bekannt. Demnach sollen sich im ersten Monat 3 Millionen Nutzer bei Mega angemeldet und rund 125 Millionen Daten auf die Server geladen haben. Gleichzeitig versprach Dotcom, dass mobile Smartphone- und Tablet-Apps in Kürze das Angebot von Mega erweitern werden.