Der ehemalige Megaupload-Betreiber Kim Schmitz alias Kim Dotcom hat momentan Oberwasser. Nach der Razzia auf seinem neuseeländischen Anwesen, dem Ende von Megaupload und der Beschlagnahmung seines Vermögens ist er zumindest aus einigen juristischen Scharmützeln siegreich hervorgegangen.

Auf einer eigens eingerichteten Seite kim.com richtet sich Schmitz an den US-Präsidenten. Plakativ spricht er vom Krieg der US-Regierung gegen das Internet und stellt die Zerschlagung der (kommerziellen) Megaupload-Plattform in eine Reihe mit den jüngsten Auseinandersetzungen über umstrittene Abkommen wie Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) oder Pipa (Protect IP Act).

Verbunden wird das mit der Frage an die Besucher der Seite, ob sie unter diesen Umständen Obama bei den nächsten Wahlen ihre Stimme geben werden - also indirekt dazu aufgerufen, das nicht zu tun.

Höhepunkt dieser Werbung in eigener Sache ist sicherlich das veröffentlichte Video von Kim Dotcom, "Mr President". Hier "singt" Kim Schmitz selbst und versucht, sich als Rebell für die Freiheit im Netz darzustellen.

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