Am Montag beginnt die erste große Gerichtsverhandlung zwischen Apple und Samsung in den Kalifornien. Beide Seiten tragen Seitenweise Beweismaterial zusammen und in diesem Zuge tauchen auch immer wieder interessante Details auf.

Nun will Apple interne Dokumente zu Tage gefördert haben, die belegen, dass Samsung vor Ähnlichkeiten zu Apple-Produkten gewarnt wurde. Somit seien die Patentverletzungen nicht mehr nur zufällig entstanden, sondern vorsätzlich. Die Warnungen kommen z.B. von Google, wurden aber auch firmenintern geäußert.

Im Februar 2010 soll Google Samsung kontaktiert haben, dass die damals noch als "P1" und "P3" bezeichneten Galaxy Tab 7.7 und Galaxy Tab 10.1 zu ähnlich zum iPad seien.
Im Jahre 2011 soll eine Samsung Design Gruppe eine Notiz verfasst haben, laut der es "bedauerlich" sei, dass sich iPhone und Galaxy S so ähnlich seien.

Hauseigene Designer sollen Samsung darüber informiert haben, dass sich das Galaxy S und das iPhone zu ähnlich seien. Es müsse mehr Innovation forciert werden, als nur das Samsung-Logo auf dem Gehäuse zu platzieren.

Apple wirft Samsung auch vor Beweise zu vernichten. So sollen E-Mails in einem automatischen Lösch-Vorgang vernichtet worden sein, obwohl dies untersagt wurde. Samsung löscht interne E-Mails nach einem zweiwöchtigen Zeitraum, wenn diese nicht durch einen Mitarbeiter gesichert wurden.

Interessant wird nun sein, wie Samsung mit seinen Anwälten gegen diese Argumente vorgehen will.