Der Europaabgeordneten Barbara Weiler (SPD) zufolge wird das EU-Parlament das einheitliche Ladegerät für Smartphones und Tablets in einen Gesetzestext aufnehmen. Darüber hatten sich Verhandlungsführer aus dem EU-Parlament, dem Ministerrat sowie der Kommission geeinigt.

Das einheitliche Ladegerät kommt.

Nicht mit in die Regelung fallen Laptops. Zwar müssen Rat und Parlament dem Ganzen noch zustimmen, aber das ist bereits so gut wie sicher. Das Gesetzgebungsverfahren wird voraussichtlich im März 2014 abgeschlossen, wobei die Mitgliedstaaten schließlich zwei Jahre Zeit haben, dies in nationales Recht umzusetzen.

Sobald das wiederum geschehen ist, haben die Hersteller für das Umsetzen dieser neuen Regelung ein Jahr Zeit. Es ist also wohl erst frühestens 2017 mit einem einheitlichen Ladegerät zu rechnen.

"Ich freue mich besonders, dass wir uns damit durchsetzen konnten, ein einheitliches Ladegerät in den Gesetzestext mit aufzunehmen", erklärte Weiler. "Die Mitgliedstaaten und die EU-Kommission waren hier viel zu zurückhaltend."

Erst 2009 verpflichteten sich einige Hersteller feiwillig, entsprechende Ladegeräte zu nutzen - die Vereinbarung endete 2012. Im Februar drohte EU-Kommissar Antonio Tajani damit, die Hersteller zu diesem Schritt zu verpflichten, sollten sie nicht freiwillig die Vereinbarung bis Ende Februar erneuern.

Einige Hürden sind bei einem solchen Ladegerät aber noch zu bewältigen, allen voran technische.