Erneut wird der Versuch unternommen, die ehemalige Kultmarke Commodore zurückzubringen – diesmal mit einem Smartphone. Dahinter steckt das Unternehmen Commodore Business Machines.

Aktuelles - Commodore versucht erneut Comeback - diesmal mit Smartphone

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuAktuelles
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 8/91/9
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Das Smartphone hört auf den Namen Commodore PET und wurde nach dem ersten Commodore-Computer "PET 2001" aus den Siebzigern bekannt.

Von der Ausstattung her kann sich das Gerät durchaus sehen lassen: das 5 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und im Inneren arbeiten je nach Modell 2 GB RAM und 16 GB Flash-Speicher bzw. 3 GB RAM und 32 GB Flash-Speicher. Befeuert wird das Commodore PET von einem Acht-Kern-Prozessor mit einer Taktrate von 1,7 GHz.

Um den Speicher bei Bedarf zu erweitern, wurde ein Slot für Micro-SD-Karten implementiert. Auf der Rückseite befindet sich eine Kamera mit 13 Megapixel und einem LED-Blitz, während die Frontkamera Bilder mit 8 Megapixel aufnimmt.

Unterdessen liegt die Kapazität des wechselbaren Akkus bei 3.000 mAh – Angaben zur Laufzeit machte Commodore allerdings keine. Ansonsten setzt das Smartphone auf LTE und bietet zwei SIM-Schächte.

Vorinstalliert ist Googles Betriebssystem Android 5.0 Lollipop. Preislich liegt die Variante mit weniger RAM und weniger Speicher bei 270 Euro, die größere Version kostet hingegen 330 Euro.

Erhältlich sein wird das Commodore PET noch in dieser Woche unter anderem in Deutschland.

Mit Commodore selbst hat das Unternehmen bzw. das Smartphone bis auf das Logo nicht mehr viel zu tun. Commodore Business Machine wurde vor etwa zwei Jahren von zwei italienischen Geschäftsleuten gegründet, nachdem Commodore zuvor häufig den Besitzer wechselte.