Nach Informationen des FBI sind in Deutschland inzwischen 33.000 Rechner mit der Schadsoftware DNS-Changer infiziert. Davor warnt nun auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und gibt an, dass das Programm die Nutzer unbemerkt auf manipulierte kriminelle Websites weiterleitet.

Laut einer Pressemitteilung ist das sogenannte DNS betroffen, also das Domain Name System. Dieser Dienst setzt die eingegebenen URLs (beliebige Internetadressen wie www.gamona.de) in IP-Adressen um. Ab den 8. März 2012 könne es daher passieren, dass die infizierten Rechner keinen Internetzugang mehr haben.

Der Grund: die Server der Kriminellen, die schon seit letztes Jahr in Haft sitzen, werden an diesem Tag abgeschaltet. Durch diese Abschaltung können keine Websites mehr aufgerufen werden, da das DNS nicht mehr richtig funktioniert.

Ihr könnt ganz einfach selbst überprüfen, ob euer Rechner infiziert ist. Das Bundesamt hat unter dns-ok.de eine Website ins Leben gerufen, über die man einen Selbsttest durchführen kann.

Ist alles Ok, wird ein grünes Signal ausgegeben. Ist der Rechner hingegen infiziert, wird ein rotes Signal angezeigt. Anschließend wird dem Betroffenen Hilfestellung gegeben, wie man diese Schadsoftware wieder entfernen kann.