Der bekannte RAM- und SSD-Hersteller OCZ reichte vor wenigen Tagen einen Inolvenz-Antrag ein, wie das US-Unternehmen auf seiner Webseite mitteilt.

Die Kontrolle über OCZ, und damit über alle Geldmittel, hat der Risikokapitalgeber Hercules Technology Growth Capital übernommen. Nach eigenen Angaben konnte man die Bedingungen eines laufenden Kreditvertrags nicht mehr einhalten.

Weiter gibt OCZ an, von Toshiba ein Übernahmeangebot für den Großteil der Vermögenswerte vorliegen zu haben - den Konzern selbst will man jedoch nicht übernehmen. Die Verhandlungen dazu seien fast abgeschlossen, wobei das Ganze noch an ein paar Bedingungen geknüpft ist.

Toshiba muss sich verpflichten, den Wert des Unernehmens zu wahren und alle Mitarbeiter zu übernehmen. Nach einer vom US-Insolvenzgericht vorgeschriebenen Versteigerung will OCZ schließlich Konkurs anmelden, wobei dieser Antrag sofort gestellt wird, sofern der Deal platzen sollte.

Sämtliche Gearantieansprüche will man während der Insolvenz weiterhin erfüllen - die Foren und Support-Webseiten werden über diese Zeit weiterhin gepflegt.

OCZ wurde 2002 gegründet und wurde für seine schnellen Speicher bekannt - später folgten auch Netzteile.