Wie Adobe mitteilt, wurden das Firmennetzwerk Opfer eines Angriffes, wodurch die Kriminellen Zugriff auf die Daten von 2,9 Millionen Kunden hatten.

Dazu gehören neben den Namen auch verschlüsselte Kreditkartennummern mit Ablaufdatum und die Bestellungen der Kunden. Man bedauere diesen Zwischenfall sehr und gehe nicht davon aus, dass die Kreditkarteninformationen erbeutet wurden - so richtig sicher klingt das jedoch nicht.

Derzeit versucht man alle Nutzer ausfindig zu machen, deren Kreditkartendaten ausgelesen wurden. Wer betroffen ist, erhält eine entsprechende Nachricht mit Infos, "um sich selbst gegen möglichen Missbrauch persönlicher Informationen zu schützen".

Die Passwörter der betroffenen User setzte Adobe automatisch zurück und verweist darauf, das Passwort bei anderen Diensten zu ändern, sollte dort das gleiche verwendet werden.

Erst kürzlich machte Journalist Brian Krebs Adobe auf einen möglichen Angriff aufmerksam. Er entdeckte auf einem Server eine rund 40 GB große Datei mit Quellcodes diverser Adobe-Programme, wie etwa Acrobat oder Cold Fusion. Er wandte sich also an Adobe, die ihm schließlich mitteilten, dass man schon seit Mitte September einen großen Einbruch in das Firmennetzwerk untersuche. Zugriffen wurde auf die Daten anscheinend bereits im August.

Adobe kennt man neben den genannten Programmen auch für Flash und natürlich vor allem für Photoshop.