Zynga wird wieder einmal verklagt. Diesmal geht es allerdings nicht darum, dass Spiele geklaut worden sind. Vielmehr wird der Social-Games-Gigant dafür belangt, gegen Patente der Firma Personalized Media Communitcations verstoßen zu haben.

Zynga - Wegen Patentverletzungen verklagt

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuZynga
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 3/41/4
Die Patente sind so schwammig, dass eine Klage durchaus nach Hinten losgehen könnte.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Personalized Media Communications verdient sein Geld damit, Lizenzen seiner zahlreichen Patente an viele verschiedene Technologieunternehmen zu verkaufen. Nun hat es Zynga einen Rechtsstreit erklärt, weil das Social-Games-Unternehmen gegen vier seiner Patente verstößt.

Bei diesen Patenten handelt es sich um solche, die eine breite Palette von recht schwammigen Situationen abdecken. So geht es unter anderem um „kontrollierten Zugriff auf Medieninhalte“ oder um „personalisierte Inhalte basierend auf individuellen Attributen“, gefolgt von der „Benutzung von Kontroll- und Informationssignalen, die in elektronischen Medieninhalten eingebettet sind, um eine Ausgabe anzuzeigen, die für einen Nutzer personalisiert und relevant ist.“

Also im Grunde könnte es sich dabei um so gut wie alles handeln, was man so im Internet macht, erzeugt und darstellt. Die ganze Sache endet also, entweder damit, dass Zynga ein Lizenzabkommen mit Personal Media Communications unterzeichnet und rückwirkend eine riesige Menge an Lizenzgebühren bezahlt, die noch vom Gericht festgelegt werden müssen - oder aber die Pantente werden verworfen, weil sie viel zu wage und schwammig sind.

Zumindest dürften auf jeden Fall eine Menge Gerichtskosten entstehen, die wiederum eine Menge Anwaltsgebühren bedeuten, die sich daran dann eine goldene Nase verdienen können - je nachdem was nun als Streitwert festgelegt wird.