Dem Social-Games-Giganten Zynga laufen die Spieler weg. Es scheint, als wäre die „Social-Games-Blase“, vor der Analysten bereits vor einigen Monaten warnten, kurz vor dem Platzen. Damit wären die Zukunftsperspektiven der Social- und Browsergamesindustrie gar nicht mehr so rosig, wie einst angenommen.

Zynga - Social-Games-Riese verliert Spieler

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuZynga
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 3/41/4
Auch der Nachfolger von MafiaWars konnte
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Innerhalb der letzten fünf Wochen verlor Zynga über 700.000 aktive Nutzer täglich. Das führt, Analysten zufolge, zu berechtigten Sorgen, bezüglich des geplanten Börsengangs des Unternehmens im November 2011.

Der Nutzertrend bei Zynga würde als extrem besorgniserregend betrachtet, bedenkt man den scheinbaren Mangel an organischem Wachstum, der aktuell vorliegt, vor einem Börsengang bei dem immer noch von einer Summe in Höhe von über 10 Milliarden Dollar die Rede ist.

„Mindestens genauso verstören ist das Ausmaß, in dem neu eingeführte Produkte fast direkt nach ihrem Launch umkippen.“ Das liegt vor allem daran, dass Zynga keine neuen Kunden mehr hinzugewinnt. Vielmehr kannibalisieren neu eingeführte Spiele die Spieler von den bereits aktiven Produkten. Etwas, das zum Beispiel beim Start von FrontierVille oder CityVille beobachtet werden konnte. Die Nutzer, die bei den beiden Spielen hinzukamen, flossen ihnen zum großen Teil von FarmVille zu.

Den aktuellen Daten zufolge erleidet Zynga einen Verlust von 40% bei den täglichen Nutzerzahlen. Diese absinkenden Nutzerzahlen betrafen bisher Empires&Allies, Pioneer Trail und Adventure Peak.

Obwohl in den letzten vier Monaten fünf neue Spiele veröffentlicht wurden, nahm die Zahl der Gesamtnutzer um 1,5% in den letzten fünf Wochen ab.