Das einstige Wunder-Unternehmen Zynga macht derzeit eine schwere Zeit durch. Das Unternehmen befindet sich im Umbruch und ist noch immer auf der Suche nach einer neuen Erfolgsformel. Das hindert Ex-CEO Mark Pincus aber nicht daran, seine Meinung zur aktuellen Spiele-Lage kundzutun. Sein Fazit: Alles langweilig.

Zynga - Ex-CEO Mark Pincus: Momentan langweilen mich so ziemlich alle Spiele

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/6Bild 4/91/1
Pincus will ein Spiel wie Farmville
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Erst im Juni wurden wieder über 500 Mitarbeiter entlassen und vier Studios geschlossen, darunter auch Zynga New York, ehemals OMGPOP (Draw Something), das Zynga erst rund ein Jahr zuvor für sündhaft teure 180 Millionen Dollar erworben hatte. Im Juli kreuzten sich dann die Wege zweier Pechvögel: John Mattrick, der ehemalige Chef der Abteilung Interactive Entertainment Business bei Microsoft und als solcher verantwortlich für die Xbox One, wurde zum neuen CEO bei Zynga bestimmt, um dem angeschlagenen Unternehmen wieder auf die Beine zu helfen.

So richtig will das aber noch nicht laufen. So zog Zynga just einen Antrag auf eine Glücksspiel-Lizenz im Bundestaat Nevada zurück.

Die ganzen Probleme hindern Ex-CEO Mark Pincus aber nicht daran, die gesamte aktuelle Produktpalette der Spieleindustrie als langweilig zu bezeichnen. Auf einem 'Garage Geeks'-Event in Tel Aviv, Israel, sprach Marc Pincus vor einem Dutzend junger Unternehmer und antwortete auf die Frage, welches momentan sein Lieblingsspiel sei, mit: "Momentan langweilen mich so ziemlich alle Spiele."

Pincus nahm auch nicht das Angebot an, seine Aussage zu präzisieren oder gar zurückzunehmen. Stattdessen erklärte er, welche Art von Spiel er sich wünsche: Farmville und Cityville. "Ich will diese Hingabe wiederhaben", so Pincus.