Nach Gerüchten um Entlassungen bei Zynga wurde dies durch eine interne Mitteilung von Geschäftsleiter Mark Pincus bestätigt. Etwa 150 Mitarbeiter müssen ihre Koffer packen.

Zynga - Entlassungen und Studio-Schließungen beim Social-Games-Riesen

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Welche Spiele offline gehen, wurde in der Mitteilung nicht erwähnt
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Das Zynga-Studio in Boston wird komplett geschlossen, in Austin muss ein Teil der Belegschaft gehen. Darüber hinaus heißt es im Schreiben von Pincus, dass vorgeschlagen wird, Zynga Japan und die Studios im Vereinigten Königreich zu schließen.

Zugleich wird die Abschaltung von 13 älteren Spielen angekündigt und die Investitionen in The Ville, derzeit Thema eines Rechtsstreits zwischen Electronic Arts und Zynga, sollen erheblich reduziert werden.

Beim Daten-Hosting, den Zulieferern sowie der Werbung wird ebenfalls der Rotstift angesetzt. Zusammen mit der strikteren Budget- und Ressourcenaufteilung bezüglich neuer Spiele soll so die Profitabilität wieder verbessert werden. Seit März befindet sich die Aktie des Social-Games-Unternehmens auf Talfahrt.

Die Ankündigung soll für Mitarbeiter sehr kurzfristig gekommen sein und wurde noch dazu während Apples Pressekonferenz verschickt. Daher wird spekuliert, dass Zynga den Zeitpunkt bewusst ausgewählt hat, damit die schlechte Nachricht angesichts der Neuankündigungen von Apple untergeht.

Große Einschnitte kündigte gerade erst Bigpoint an, hier müssen 120 Arbeitsplätze abgebaut werden. Die Spieleentwicklung im US-Studio in San Francisco wird dabei komplett eingestellt.