Der FarmVille-Entwickler Zynga gehört ohne Frage zu den reichsten auf dem Casual-Markt. Seit über einem Jahr geht das Unternehmen mit allerlei Geld in den Händen auf große Einkaufstour und übernimmt den einen oder anderen kleineren Entwickler. Allerdings lassen sich nicht alle kaufen.

Zynga - Angry-Birds-Entwickler sollte für 2 Milliarden Dollar gekauft werden

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Zynga auf Einkaufstour: 2 Milliarden Dollar waren Rovio nicht genug. Immerhin wollen die Finnen Angry Birds überall etablieren und nicht nur bei der Spieleentwicklung bleiben.
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Rovio, die Erschaffer der Angry Birds, haben Zyngas Kaufangebot dankend abgelehnt. Und das, obwohl sie quasi mit Geld überhäuft worden wären. In einem Artikel bei Bloomberg wird deutlich, dass Zynga über 2 Milliarden Dollar in die Hand genommen hat, um den finnischen Entwickler zu kaufen - nur um abgewiesen zu werden. Und Rovio war nicht das einzige Unternehmen, dass Zynga abblitzen ließ. Ngmoco und EA haben Zynga ebenfalls abgewiesen, als die beiden Firmen versuchten Popcap zu übernehmen, das wohl am ehesten für den Erfolgstitel Pflanzen gegen Zombies bekannt geworden ist.

Derzeit hat Zynga etwa 1,8 Milliarden Dollar auf dem Konto. Sie zeigen allerdings ihre Schwäche darin, all zu sehr abhängig von Facebook zu sein und keine all zu stabile Basis im Bereich des Mobile-Gamings zu haben. Mit der Übernahme von Angry Birds hätte sich das ändern können. Nun muss sich Zynga etwas anderes einfallen lassen, um ein wenig mehr Boden zu gewinnen.