Zoo Keeper (Nintendo DS)
von Thomas Bayer

Der Nintendo DS glänzt zwar nicht mit Leistung, dafür aber mit vielen frischen und innovativen Spielkonzepten. Spiele wie Wario Ware Touched! bewiesen eindrucksvoll die ungewöhnlichen Möglichkeiten der Handheld-

Tierisch! Als Tierpfleger müsst ihr dafür sorgen, dass entlaufene Tiere wieder eingefangen und ihrer Bestimmung (sprich: Käfigen) zugeführt werden. Aufgemacht ist das ganze als klassisches Puzzlespiel, bei dem ihr auf einer 8x8 Feldern großen Fläche immer drei gleiche Tiere in eine Reihe bekommen müsst, damit diese verschwinden.

Benachbarte Tiere werden dabei wahlweise per Touchscreen (empfohlene Variante) oder mittels der Tasten vertauscht - allerdings immer nur so, dass nach dem Tausch mindestens eine Kette mit drei oder gleichen Tieren entsteht. Sobald die festgelegte Zahl an

Zoo Keepers - Absolutes Suchtpotenzial

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 8/111/11
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Tieren eingefangen ist (von Level zu Level immer mehr), wartet das nächste Level und damit kräftige Bonuspunkte. Mehr Regeln gibt's nicht - Klassiker wie Tetris lassen grüßen. Auch hier war das Erfolgsrezept das simple Regelwerk und die einfache Bedienung.

Highscore, ich komme!
Zoo Keeper bietet vier verschiedene Singleplayer- und einen Multiplayermodus. Wer zu zweit auf Tierjagd gehen will, braucht allerdings auch zwei Geräte. Neben dem freien Spiel und einem Quest-Modus, bei dem unterschiedliche Aufgaben ("fange von jedem Tier gleich viel", "fange doppelt so viele

Zoo Keepers - Absolutes Suchtpotenzial

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 8/111/11
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Giraffen wie Pandas") bewältigt werden müssen, gibt's noch zwei Varianten des freien Spiels.

Die erste ist das Spiel auf Zeit, bei dem in sechs Minuten so viele Punkte gesammelt werden müssen wie möglich. Ideal, um sich mit Freunden um die vorderen Plätze der Highscore-Liste zu prügeln - Verzeihung: zu puzzlen. Bis die Eine-Million-Punktegrenze geknackt ist, dürften etliche Trainigsstunden vergehen - dafür schmeckt dann der Erfolg um so süßer. Wem das noch nicht reicht, der darf zum Tokoton-Modus greifen, in dem für jeden Levelsprung 100 Tiere der gleichen Art gefangen werden müssen.

Zoo Keepers - Absolutes Suchtpotenzial

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 8/111/11
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Easy to learn... Zoo Keeper ist herrlich unkompliziert, aber dennoch fordernd. Wer richtig gut werden will, braucht fixe Augen und einiges an Training.

Vor allem im Quest-Modus dürften vor allem Anfänger zu Beginn eher verzeifeln - die Aufgaben sind knackig und erfordern teilweise echte Gehirnakrobatik. Sobald sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen und der Zoodirektor baff erstaunt ist über unsere Leistungen, steigt die Motivation allerdings steil an.Die Grafik geht für DS-Verhältnisse absolut in Ordnung, aus den Lautsprechern tönt - obwohl das Spiel nicht von Nintendo entwickelt wurde - der typische Dudelsound. Sicherlich nicht jedermanns Sache und kein Highlight, allerdings passend eingesetzt und alles andere als nervtötend.

Im Vergleich zu Nintendo's Polarium schneidet Zoo Keeper deutlich besser ab und zeigt bereits nach kurzer Zeit sein Suchtpotential.

Auch Videospiele-Muffel können durchaus einen Blick riskieren, die einfache Bedienung erleichtert den Einstieg ungemein. Für Freunde von Puzzlespielen ist der Titel ein absoluter Pflichtkauf, momentan gibt's für den DS kein besseres Spiel dieser Art. Wir freuen uns auf mehr!