Heiner GumprechtEin dunkler, unwirklicher Ort. Zu beiden Seiten der Entwickler stehen Klagen, Hoffnung und Unverständnis, wie die Bäume an einer kleinen Landstraße. Ihr Weg gabelt sich und kann nur in eine von zwei Richtungen führen. Welche davon sie beschreiten können, hängt von ihrem Engagement, ihrer Motivation und dem Endergebnis ab. Ein Pfad führt zu Ruhm, Ehre und Ansehen, der andere verläuft sich im Vergessen und ist gepflastert mit Scham und Schande.
Fordernd. Komplex. Meisterhaft.FazitWelchen dieser Wege Firaxis Games einschlagen würde, ob beabsichtigt und nur des Geldes wegen oder verzweifelt und mit den besten Absichten, konnte lange niemand sagen. Es war ein gefährliches Unterfangen, ein Urgestein wie XCOM (bei uns besser bekannt als „UFO“) neu aufleben zu lassen. Der harte Fan-Kern wird nichts akzeptieren, was seine Erwartungen nicht vollends befriedigt, und viele der Spieler von heute haben keine Ahnung, von welchem Urgestein ich eigentlich spreche.
Umso größer war die Aufmerksamkeit, die der Titel von Anfang an genoss. Obwohl vom Genießen kaum die Rede sein kann, da es in Stress und Leistungsdruck ausartet, wenn die strengen Augen der Spielewelt auf einem ruhen. Als würde man in der Schule sitzen, in der der große Bruder bereits unglaubliche Erfolge erzielen konnte, und sich die größte Mühe geben. Unter Schweiß und Tränen vollbringt man wahre Meisterleistungen, aber ist das auch genug?
Auf in den Kampf!Die erschreckende Antwort ist so zweigeteilt wie die Zunge einer Schlange. Denn was dort abgeliefert wurde, ist in der Tat ein Strategiehit, der sich auf keinen Fall zu verstecken braucht. Ganz im Gegenteil. Wenn es einen Titel gibt, der laut in die Welt schreien darf: „Rundenbasierte Strategie ist so groß wie nie zuvor! Schaut mich an!“, dann ist es XCOM: Enemy Unknown.
Doch gleichzeitig mag man am Ende des Spiels einfach nicht wahrhaben, dass es schon vorbei ist. Diese Möglichkeiten. All diese tollen Ideen. Da wäre doch noch mehr möglich gewesen. Statt dem besten Strategiespiel 2012, und das ist es mit Meilen Vorsprung, hätte es einer der besten Titel aller Zeiten werden können.
Ja, das sind Aussagen und Kritikpunkte, die es nur bei einem Meisterwerk geben kann. Welches Spiel, das nicht jede Stunde Spielzeit verdient hat und aus seinem Namen eine unsterbliche Legende macht, muss schon als Kritikpunkt akzeptieren, dass noch ein klitzekleines bisschen mehr möglich gewesen wäre? Dass man sich wünscht, die Spielzeit würde die durchschnittlichen 30 Stunden überschreiten?
In diesem Fall ist das Anklage und Lob zugleich. Es handelt sich hier tatsächlich um ein großartiges Spiel, aber die vorhandenen Schwächen müssen herauskristallisiert werden, damit klar wird, warum das Spiel so fantastisch ist. Denn erst wenn die Fehler deutlich vor einem liegen, erkennt man die wahre Größe eines Kunstwerks. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es umso mehr schmerzt, wenn man viel zu erforschen und herzustellen hat und am Ende doch der grausamen Realität ins Auge blickt: Es ist irgendwie zu wenig gewesen.
Ein großartiges Spiel, das zum Ende leider recht simpel wird.XCOM: Enemy Unknown setzt auf ein paar sehr simple aber überaus motivierende Features. So seid ihr nicht einfach der Kommandant einer Spezialeinheit; ihr seid der Kommandant. Ganz in alter „Command & Conquer“-Manier seid ihr ein schweigsamer und gesichtsloser Vorgesetzter, dessen Aufgabenbereich im wahren Leben hauptsächlich Papierkram wäre. Papierkram, den man virtuell komischerweise viel lieber verrichtet als in der Realität.
Die Basis, letzte Festung gegen eine Übermacht von Aliens, die auf die Erde gekommen sind, um Gott-weiß-was anzustellen. Und da die Menschen nie gerne so lang warten, bis sie herausfinden, was „Gott-weiß-was“ bedeutet, und der Feind auch bereits recht unangemeldet und todbringend bei uns reingeschneit kam, liegt die Überlegung nahe, ihm kräftig in den Hintern zu treten.
Dieses Bollwerk der Menschheit unterliegt eurer Führungsstärke. Die dort stationierten Soldaten, die Befehlsgewalt über Leben und Tod, Technik und Wissenschaftsabteilung – jeder Schritt, den die XCOM macht, richtet sich nach euren Entscheidungen. Das ist genauso umfangreich und kompliziert, wie es bei genauerer Betrachtung auch simpel ist. Eigentlich habt ihr nicht viel zu tun, aber ihr wärt erstaunt, wie viel Arbeit manchmal so wenige Aufgaben mit sich bringen können.
Es geht nämlich nicht wirklich um den Umfang. Es geht in erster Linie um die Zusammenhänge. Eure Entscheidungen bestimmen, was funktioniert und was nicht. Doch nicht immer ist vorher klar, welche der beiden Richtungen ihr gerade anlauft. Verstrickte Sache. Und das Schlimmste für einen schlaflosen Kommandanten: Ihr seid noch nicht mal in der Schlacht. All diese Entscheidungen werden in der Kommandozentrale getroffen...
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Spätestens nachdem ich eine Karte zum 10ten mal gespielt habe wird sie langweilig. Das die Karten alle vordefiniert sind und nicht wie beim Vater-Spiel zufällig aus unterschiedlichen Klötzen zusammen gesetzt worden sind finde ich schon mal sehr ätzend.
Dann ist das Zielsystem zu stark vereinfacht worden. Entfernung ist viel zu egal, regelmäßig wird man quer über die ganze Karte gecrittet und mein Sniper kann im Gegenzug quer über die ganze Karte ohne selber eigene Sichtline zu haben mit 50%+ den Gegner treffen.
Total ätzend finde ich das die ganzen Gegner erst mal "aktiviert" werden müssen bevor sie wirklich am Geschehen teil nehmen. Man kann sie gar nicht wirklich überraschen, weil sobald man SIe das erste mal sieht haben sie immer einen Zug um erst mal in Deckung zu gehen. Das finde ich echt schlecht. Ich weiß nicht wie oft einer meine Freddel um eine Ecke linst drei Schweber enttarnt die sich dann um Ihn herum in Deckung bewegen, so das besagter Soldat einfach nicht mehr zu retten ist.
Finaly .. das Spiel ist zu kuz.
Gestern grad gehabt... Floater killt meinen sekundären Sniper (glücklicherweise den weniger ausgebildeten) und mein Heavy siehts und gerät in Panik... wobei es irgendwie lustig war, als er schrie "Ich will nach Hause", dann sein LMG neu ausrichtet und einen meiner Rekruten schreddert...
Ärgerlich war am meisten, dass nach dieser Mission mein Support gelernt hat, zu reanimieren.
immer wieder herz zerreißend wenn ein geliebter soldat den man gehegt und geflegt hat ins gras beißt * zum glück spiel ich nicht iron man xD * hat zar ein paar kleine schwächen im gegensatz zu den alten titeln aber an sich ein gutes stück arbeit von Firaxis
ich hoff es bringt genug verkaufszahlen für einen nachfolger mit einem haufen extras
Einzig geschockt war ich, dass sich beim Spielen mein Rechner nach circa 15 Minuten abgeschaltet hat... meine Hardware ist eigentlich top und intakt, daher war ich etwas sehr erschrocken.
Freitagabend also erstmal mit etwas Frust dagesessen... hat bis Sonntag mittag gedauert, den Fehler zu finden, nach umfangreichen Benchmarks und anderen Tests... meine CPU wird via BIOS-Einstellung bei starker Beanspruchung hochgetaktet indem die Stromzufuhr erhöht wird... ist machbar mit Wasserkühlung oder zumindest einem noch stärkeren Lüfter als meinem... keine Ahnung wieso, aber die Option war trotzdem aktiviert.
Naja, inzwischen läuft es flüssig auf maximalen Einstellungen und die CPU wird auch nicht mehr zu heiß.
Ich glaube die letzte Ausbaustufe (Titanrüstung, Archangelrüstung, Plasmawaffen usw.) ist zu stark. Sniper mit Doppelangriff und schießen auf Ziele im Sichtbereich von anderen Charakteren a) über die halbe Map und b) treffen selbst bei voll befestigten Gegnern noch mit 75%, sonst mit 95-100%. Auch die neuen Abfangjäger mit Plasmageschützen sind überstark. Normale UFOs werden da mit 1-2 Schüssen runtergeholt, nur bei den ganz großen Schiffen braucht man ein paar mehr Treffer.
Vielleicht spiel ich es nochmal auf einer anderen Schwierigkeitsstufe. Aber all over ist es ein tolles Spiel, welches zum Ende einen etwas faden Beigeschmack entwickelt.
@ Evangelion: Es gibt "Panzer" im neuen XCOM. Man kann 3 verschiedene Waffenplattformen bauen und die mit den Waffen ausrüsten, welche auch für die Kampfjäger benutzt werden.
Aber XCOM sieht schon nach einer längeren Aufgabe aus...^^
Imho sind die sniper auf colonel stufe zu inba. Och habe aktuell 2 sniper mit double tap und plasma sniper... das sind in der regel 4 tote pro zug.
Kann das nur Bestätigen. Auch ich hatte einmal den Fall, das ich über 90% Trefferwahrscheinlichkeit hatte. Ging trotzdem daneben. Ich meine es waren sogar ganze 98%. Beide auf gleicher Höhe und so weiter. Aber scheinbar zählt da auch die Treffergenauigkeit des Soldaten mit rein (welche ja bis 200 gehen kann).
Aber im Großen und Ganzen macht das Spiel einfach unheimlich viel Spaß.
Habe Gestern gegen ca. 12 Uhr angefangen mit dem Spiel und laut Steam schon 15 Stunden hinter mir.
Hatte teilweise auch schon richtige Hammerpartien, wo nach dem Bewegen des ersten Soldaten schon ein dicker Sektopod mit Drohne, 3 Chessyndinger (irgendwie so heißen die) plus noch 2 Mutons und ein Berserker ankamen. Man war ich da mit Adrenalin vollgepumpt. Habs zum Glück noch geschafft alles wegzuräumen (spiele auf Normal).
Kann das Spiel also nur jedem empfehlen.
Auch wenn ich einige Sachen vermisse (u.a. Wechsel von hocken, stehen, liegen / verschiedene
Auch wenn ich einige Sachen vermisse (u.a. Wechsel von hocken, stehen, liegen / verschiedene Munitionsarten / mehrere Basen / Panzer), aber dafür hab ich ja die 3 alten Teile auf Steam ^^
Das unterschreib ich so!
@gamona: Wenn ich vom Spiel enttäuscht bin schicke ich euch die Rechnung. :D
Trotzdem nervig, wenn der Scharfschütze so nen tollen Platz gefunden hat nur der leider "ausserhalb" der Map liegt :(
Ganz sicher, dass du auch 90% hattest? Damit meine ich nicht die Grundchance, sondern auch Erschwernis-Faktoren wie erhöhte Punkte, halbe oder volle Deckung, Einbunkern etc.
Man kann trotz 90% Trefferchance verfehlen, allerdings ist 5x hintereinander ziemlich seltsam.
Auch wenn ich einige Sachen vermisse (u.a. Wechsel von hocken, stehen, liegen / verschiedene Munitionsarten / mehrere Basen / Panzer), aber dafür hab ich ja die 3 alten Teile auf Steam ^^
Vor genau dem Problem stehe ich gerade.^^ Hab mich aber für XCOM entschieden und werds gleich kaufen. Denke mal, die wenigen Vertreter des Genres sollte man auch entsprechend unterstützen. Dishonored, obwohl es auch auf meiner Liste steht (und es eigentlich der Plan war, wie du beide gleichzeitig zu kaufen), muss wohl etwas warten.
Auch wenn ich einige Sachen vermisse (u.a. Wechsel von hocken, stehen, liegen / verschiedene Munitionsarten / mehrere Basen / Panzer), aber dafür hab ich ja die 3 alten Teile auf Steam ^^
Irgendwie passt Pokemon nicht in diese Reihe.
Ich hatte das Spiel zwar halb auf dem Schirm, hatte aber nicht mitbekommen, dass es heute schon erscheinen soll und es fast ein wenig vergessen. Gottseidank hat irgendeines meiner zig Facebook-Gamingseiten-Abonnements mich nochmal auf das Spiel aufmerksam gemacht und nach der üblichen Vor-Spielkauf-Recherche war der weg in den nächsten Media Markt unausweihlich! :D
Konnte sogar noch eine Erstausgabe mit Bonusinhalten ergattern. Schade nur, dass es keine Special Edition für die Konsolen gab. Sollte es später noch welche für 20€ oder so geben, werde ich da auch nochmal zuschlagen.
Hehe man sieht das ich müde bin :p