Dass XCOM ein First-Person-Shooter und kein Rundenstrategietitel mehr ist, liegt an der aktuellen Generation der Spieler, meint 2K Games. Strategiespiele seien einfach nicht mehr zeitgemäß.
Beschreibung zu Screenshot #1941499Christopher Dring, Präsident des 2K-Labels von Take-Two, erklärt im Interview mit MCVUK, warum man sich für die Rückkehr von X-COM für das Shooter-Genre entschieden hat. „Die 90er Generation der Spieler liebt X-COM und wir sind im Besitz der Marke, also überlegten wir, was wir damit tun sollten.“
„Jedes unserer Studios wollte es machen und hatte jeweils einen anderen Ansatz dafür. Das Problem war jedoch, das rundenbasierte Strategiespiele nicht mehr die heißeste Sache auf dem Planet Erde waren. Aber es war nicht nur eine kommerzielle Entscheidung – Strategiespiele sind einfach nicht mehr zeitgemäß.“
Als Beispiel nennt Dring die Musikbranche: „Wenn jemand aus der alten Schule wie Ray Charles heute Musik machen würde, wäre es noch immer Ray Charles, aber er würde es wahrscheinlich mehr im Stil von Kanye West machen. Die Musik von Ray Charles zurückzubringen ist zwar toll, aber sie muss voranschreiten, auch wenn die Grundessenz noch immer dieselbe sein wird.“
Und das versuche man eben auch mit dem Spiel zu erreichen: X-COM erneuern, aber in Einklang mit dem bringen, was diese Generation von Gamern haben will.




















Das war schon der Grund warum ich auf Fallout 3 verzichtet hab. Bei nem Bekannten aus dem Bunker herausgespielt n bischen umgeschaut und dann für nicht würdig befunden.
Mehr als Ego und Thirdperson 3D gibts heutzutage nicht mehr weil genau das auf Gampad und Konsole am besten umzusetzen ist.
Aus Mangel an wirklich guten Spielen zock ich seit längerem immer wieder in der DosBox und die beiden X-Com sind eigentlich alle paar Monate (na sagen wir so alle 1-2 Jahre :-D) mal dran :-D.
Wäre es nur eine kommerzielle Entscheidung, hätte ich auch gefragt, wieso man versucht, sich in einem Segment zu bewegen, in dem irre viel Konkurrenz herrscht. Mit einen rundenbasierten Strategiespiel hat man vielleicht einen potenziell geringeren Kundenstamm (wobei man die Verkaufszahlen von Civ oder Shogun bestimmt nicht gering nennen kann), aber es gibt da auch insgesamt weniger Spiele, die dir die Kunden streitig machen.
Die große Frage ist aber, wie man sich im Shootersegment abhebt! Eine Variante wäre die Übergrafik zu liefern. Ist aber teuer, weil man dafür eine Armee von 3D-Designsklaven braucht. Die nächste Variante wäre ein Shooter mit innovativen Spielprinzip, aber seien wir mal ehrlich... wir sind hier bei Shootern, also werden sich die Spielkonzepte in grenzen halten.
Ein weiteres Problem ist, dass man Shooter heute schon fast als Multiplattformer planen muss. Da man ohnehin hauptsächlich den Mainstream anspricht, muss man versuchen, diesen auf möglichst breiter Basis zu erreichen. Da bleiben dann auch wieder Ressourcen der Entwicklung auf der Strecke, von den obligatorischen Mängeln der Multiplattformer mal abgesehen.
Möglich, aber um den Sprung von rundenbasierter Strategie auf Shooter vernünftig rüberzubringen, muss man den Vergleich dann doch noch ein wenig anpassen. Das müsste dann in etwa so klingen:
"Wenn jemand aus der alten Schule wie Mozart heute Musik machen würde, wäre es noch immer Mozart, aber er würde es wahrscheinlich mehr im Stil von Scooter machen."
Spielprinzip, Zielgruppe, Anspruch des Spiels und die Umsetzung unterscheiden sich zwischen rundenbasierter Strategie und Shooter zu sehr. Letzten Endes läuft wahrscheinlich es doch nur darauf hinaus den alten, bekannten Namen zu nutzen. Sie hätten auch sagen können, dass sich ein Shooter in dem XCOM-Franchise machen wollen, ein Spin-off. Aber sie meinen ja XCOM "weiter zu entwickeln" -.-
Bevor ich mich noch in Rage schreibe, beende ich lieber den Kommentar im Sinne von Scooter: "Respect to the man in the Ice-cream-van!"
Mal ehrlich mir reichen die Shooter, die es gibt langsam.
Alles worin die sich unterscheiden ist doch nur noch, dass ich für den einen Shooter ein 4 GHz Quad Prozi bauche und für den anderen TwinGraka mit 4 GB, damit ich wenigstens auf 800er spielen kann.
Ufo war super, bis sie angefangen haben am Spielkonzept zu schrauben, weil man ja immer wacker mit den anderen Deppen der Branche mitziehen muss.
Wie wird so ein Nixchecker Präsi von eine Label ? Hochgepennt ? ^^ *sorry, ist doch so*
Ufo war genial - wenn die bei dem konzept bleiben , und nicht immer herumexperiemntieren würden hätte einer der letzten schnottertitel bestimmt erfolg gehabt ...
Nicht etwa, dass die nicht mehr zeitgemäß sind, sondern eher, dass die meisten Titel eben Schrott sind...
Ich dache x-com wäre abadonware, deswegen gitbs doch dieses open source spiel.
und wenn man keinen Rundenstrategiespiel, warum kein RTS?
Ich mein, Star Craft hat sich auch so mies verkauft, ebenso wie Total War
das Xenonauts Projekt.
Ausserdem sehe ich auf den Konsolen massenweise Taktik-RPGs, die im Grunde nichts anderes sind als Rundenstrategiespiele mit hoher Bindung an die Einheiten und einer sehr guten Story. DAS in ein düster, ernsten Grafikstil mit hoher Qualität, eine spannende Story und viel Spieltiefe, dazu noch ordentliches Marketing ala EA (ok, die können nicht viel, aber Werbung machen für eigene Spiele können sie) und dann will ich gern mal sehen, wie ihre Theorie, dass niemand sowas kaufen würde, sich in Luft auflöst.
Wenn 2k also nur den Namen zurückbringt ist das eben NICHT das was Ich in den 90er "geliebt" habe.