Die Xbox One wird angeblich eine Art Remote-Play unterstützen, das einer Quelle von Polygon an zwei lokal miteinander verbundenen Konsolen vorgeführt worden sein soll. Ein ähnliches System kündigte Sony bereits für die PlayStation 4 an.

Xbox One - Xbox One 'spricht' und Remote-Play

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/13Bild 14/261/26
Kinect is watching you.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Das bedeutet, dass ein Spieler (an Konsole Nummer 2) die Kontrolle über ein Spiel eines anderen Users (an Konsole Nummer 1) übernehmen kann. So könnten sich die Spieler gegenseitig untereinander in schwierigen Situationen unterstützen.

Unklar bleibt jedoch noch, ob der andere Spieler das Game ebenfalls besitzen muss und für wie lange er die Kontrolle darüber behalten darf. Und auch wenn das Feature nur lokal demonstriert wurde, so sei sich Microsoft sicher, dass es ebenso online genutzt werden kann. Welches System dahinter steckt, ist nicht bekannt. Bei der PlayStation 4 setzt Sony auf Gaikai.

Darüber hinaus soll ebenso die Sprachsteuerung gezeigt worden sein, die ein wenig an Apples Siri erinnere. Die Stimme bzw. Sprachausgabe werde wahrscheinlich noch nicht zum Launch der Konsole verfügbar sein.

Bekannt ist, dass Kinect ständig die Personen im Raum beobachtet und erkennen kann. In der Demonstration habe Kinect eine Person im Raum nicht zuordnen können, weshalb diese sich identifizieren musste. Nachdem diese ihren Namen sagte, begrüßte die Xbox One sie und speicherte die Informationen ab. Die Konsole hat sich also offenbar nicht mit Text am TV-Bildschirm gemeldet, sondern mit einer Stimme, um zu den Anwesenden zu sprechen.

Ein Patent, über das wir bereits im letzten Jahr berichteten, könnte sich Microsoft hier theoretisch zunutze machen. Das sieht vor, dass Kinect die Anzahl der Personen im Raum erkennt und darauf basierend zusätzliche Gebühren für Filme oder TV-Serien verlangt. Beispiel: man mietet sich einen Film über die Xbox und schaut diesen an. Sollte nun eine weitere Person im Raum auftauchen, pausiert der Film und das System verlangt nach einer zusätzlichen Lizenzgebühr.