In einem Interview machte Xbox-Chef Phil Spencer eine Aussage bezüglich Sony und Third-Party-Entwicklern, die von vielen als Angriff gedeutet wurde. Dies entspreche aber nicht seiner ursprünglichen Intention, so Spencer.

Xbox One - Xbox-Chef Phil Spencer stellt klar: Sony-Aussage war kein Angriff

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Phil Spencers Aussage soll nicht falsch verstanden werden
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Microsoft hat Sonys Abwesenheit genutzt und eine gute Gamescom-Pressekonferenz abgehalten, bei der einige neue IPs präsentiert wurden. Bei einem anschließenden Interview mit Gamespot wurde Xbox-Chef Phil Spencer gefragt, wie schwer es sei, Marktanteile zu gewinnen. Gerade auch in Anbetracht dessen, dass Sony massiv viele Deals mit Third-Party-Entwicklern abschließe. Daraufhin antwortete Spencer, dass Sony sich die Deals nun mal mit viel Geld sichere, was viele als indirekten Angriff interpretiert haben.

"Ich habe auf niemanden mit dem Finger gezeigt", so Spencer. "Mir wurde eine Frage gestellt, auf die ich geantwortet habe. Third-Party-Deals zu kaufen ist nur eine Option."

Ohnehin teilte Spencer auf der Gamescom 2015 mit, dass sich Microsoft in Zukunft verstärkt auf First-Party-Titel konzentrieren wolle. "Bei meiner Strategie geht es um unsere eigenen Franchises. Ich möchte in unsere eigenen Franchises investieren, während es wahrscheinlich weniger Exklusivdeals für Inhalte von Drittherstellern geben wird", Spencer

Zwar sei es großartig, dass auch Rise of the Tomb Raider zu diesem Line-up gehöre, "... aber Geld in First-Party-Titel zu investieren – wovon ihr mehr auf der Gamescom seht - ist der Kern unserer Strategie."

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