Auf der UBS Global Technology Conference sprach Microsofts Corporate Strategy Vice-President Jeff Teper über die Bedeutung von Spielen für die Xbox-Plattform, aber auch über die Bedeutung von Minecraft.

Xbox One - Vice-President Jeff Teper: Wir brauchen echte Killer-Games

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/8Bild 26/331/33
Was Microsoft will und braucht sind Killer-Games wie Halo 5: Guardians
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Microsoft hat mit der Xbox One eine ziemlich beachtliche Kehrtwende vollzogen. Von der einstigen Multimedia-Schaltzentrale Xbox One ist nur noch die die reine Konsole mit dem Fokus auf Spiele übriggeblieben. Viele Pläne hatte man mit der Xbox One. Sie sollte vor allem keine ausschließliche Spielekonsole sein. Nun wird sie auch ohne Kinect 2.0 verkauft, die Xbox Entertainment Studios, die für exklusive Serien, Programme und Unterhaltung vorgesehen waren, sind nun genauso Vergangenheit wie Präsidentin Nancy Tellem. Und das, nachdem Tellem als eine der 100 einflussreichsten Frauen erst 2012 von CBS abgeworben wurde. Von etwaigen 'Always On'-Debatten und der Gebrauchtspielpolitik ganz zu schweigen.

Doch nun konzentriert sich Microsoft wieder voll und ganz auf das, was es mit der Xbox One am besten kann - auf das Spielen. Und Spiele sind auch der Schlüssel zum Erfolg, wie Microsofts Corporate Strategy Vice-President Jeff Teper auf der UBS Global Technology Conference mitteilte.

"Wenn man sich den PC und die Smartphones ansieht, sieht man, dass die Leute enorm viel Zeit mit Spielen verbringen. Sie verbringen viel Zeit mit Kommunkation, produktiven Tätigkeiten und mit dem Internetsurfen, aber Spielen ist eine Haupttätigkeit", so Teper. "Für die Zukunft, und für unsere Plattform brauchen wir echte Killer-Games, aber auch die Technologie, um uns (von anderen) abzuheben. Und wie es sich herausgestellt hat, haben viele unserer Cloud-Leute, einige unserer besten Cloud-Leute ihre ersten Erfahrungen bei Microsoft mit der Entwicklung von Xbox Live gesammelt."

Es sei nun mal äußerst wichtig, dass man eine niedrige Latenzzeit bei Shootern und MMO-Spielen habe, denn wenn man den Abzug drückt, will man schließlich, dass der Gegner sofort umfällt. Doch solche Killer-Games, also Spiele, die reißenden Absatz finden, wachsen natürlich nicht wie Äpfel auf den Bäumen. Daher ist es wichtig, großartige Studios für noch großartigere Spiele zu haben. Spiele wie Minecraft.

"Minecraft ist ein Entwicklungswerkzeug. Die Leute bauen ganze Welten damit. Und wenn wir es schaffen, achtjährige Jungs und Mädels zum Bau von Welten zu bekommen, und sie zum Kreieren digitaler Inhalte zu inspirieren... dann werden sie später in PowerPoint oder im Visual Studio Dinge erschaffen wollen. Und als eines der wenigen Spiele, die nicht als Freemium-Modell existieren müssen, kann Minecraft tatsächlich auch Geld einnehmen. Das ist ein wirklich tolles Geschäft mit vielen Möglichkeiten."