Laut einem Report hat sich Microsoft dazu entschlossen, in Zukunft keine Verkaufszahlen zu seinen XBox-Plattformen mehr zu veröffentlichen. Stattdessen wolle man sich auf den Wachstum des eigenen Xbox Live-Gaming Service konzentrieren, da dies die wahre Metrik zur Erfassung der eigenen Ziele sei.

Xbox One - Microsoft wird künftig keine Konsolen-Verkaufszahlen mehr herausgeben

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Microsoft will künftig nur noch über die Wachstumszahlen bei Xbox Live berichten
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Gestern hat Microsoft die Quartalszahlen offengelegt. Im Zeitraum vom 1. Juni bis 30. September konnte das Unternehmen die Softwareverkäufe um satte 66 Prozent steigern. Auch der Online-Gaming-Dienst Xbox Live konnte ein Wachstum um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die Zahl der Xbox-Live-Nutzer stieg sogar um 28 Prozent. Insgesamt sind es nun 39 Millionen Nutzer weltweit.

Einen Rückgang musste Microsoft dagegen bei den Verkaufszahlen der Xbox-Plattformen hinnehmen. Die gingen um 17 Prozent zurück. Microsoft begründet den gesunkenen Absatz mit dem nachlassenden Interesse an der Xbox 360. Konkrete Zahlen wollte man allerdings nicht nennen. Im dritten Quartal konnten noch 2,4 Millionen Konsolen abgesetzt werden. Daher geht man derzeit von knapp 2 Millionen Verkäufen aus.

Microsoft verschleiert seine Zahlen immer gerne. Mal ist nur von Auslieferungen die Rede, dann werden die Verkäufe von Xbox One und Xbox 360 zusammengefasst. Nun wurden also nicht einmal konkrete Zahlen genannt. Und das wird sich auch nicht mehr ändern, denn wie es nun heißt, hat sich Microsoft dazu entschlossen, seinen Fokus weg von Konsolenverkäufen hin zum Xbox Live-Wachstum zu verlegen. Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass die Verpflichtung gegenüber den bestehenden Xbox Live-Nutzern wichtiger sei als die reine Erfassung der Verkaufszahlen der XBox-Plattformen. Klingt erst einmal logisch und nachvollziehbar.

Dann wiederum muss man sich aber auch fragen, ob Microsoft einfach nur nicht schlecht dastehen möchte im direkten Vergleich mit Sony. Die Japaner haben mit letztem Stand vom August mehr als 26 Millionen Konsolen verkauft. Und das war noch vor der Preissenkung, die ab diesen Monat in nahezu allen Märkten durchgeführt wurde. Seither ist auch in Japan der Absatz richtig in die Höhe geschossen. Die Xbox One von Microsoft soll schätzungsweise bei ca. 15 Millionen Verkäufen liegen und ist damit näher an der Wii U von Nintendo mit 10 Millionen Verkäufen als an der PS4.

Bereits vor einigen Wochen deutete sich ein Kurswechsel bei Microsoft an, als XBox-Chef Phil Spencer in einem Interview mitteilte, dass es nicht [mehr länger] das Ziel sei, Sony und die PS4 einzuholen. "Zu Beginn war das die Sache, die mich angetrieben hat", so Spencer. "Ich gab Statements ab wie, 'Wir wollen gewinnen,' und habe daraus eine Art Wettkampf gemacht. Doch was ich ziemlich schnell bemerkt habe, ist, dass man nur kontrollieren kann, was man als Führung kontrollieren kann. Die Produkte, die man baut, die Features, die man einführt, die Art, wie man über sich selbst, das Team und die Produkte spricht, die man entwickelt."

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