Indie-Spielen gehört die Zukunft. Zumindest ein Teil davon. Und das haben neben Apple auch Google, Steam, Sony und Nintendo kapiert. Also so gut wie alle. Alle bis auf Microsoft. So wolle das Redmonder Unternehmen auch weiterhin daran festhalten, dass man, um Spiele auf Xbox Live Arcade veröffentlichen zu können, entweder einen Publishing-Deal mit Microsoft Game Studios oder einem anderen Publisher eingehen muss.

Xbox One - Microsoft legt Indie-Entwicklern auch weiterhin Stolpersteine in den Weg

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Bleibt auch weiterhin voller Hürden für Indie-Entwickler
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Während Sony erst im Rahmen der Game Developers Conference 2013 ankündigte, seine sowieso schon lockeren Bestimmungen noch weiter zu vereinfachen, um Indie-Entwicklern das Veröffentlichen ihrer Spiele im PSN leichter zu machen, indem Indie-Entwickler auch ohne Publisher veröffentlichen könnten und Nintendo von Indie-Entwicklern wie Frozenbyte für seine entwicklerfreundlichen Regelungen gelobt wird, da man als Entwickler für Patches nicht zusätzlich zahlen muss, hält Microsoft nicht viel oder rein garnichts von Änderungen und sieht es nicht als notwendig an, bestimmte Regelungen zu ändern, um es auch einzelnen Indie-Entwicklern zu ermöglichen, möglichst kostengünstig Spiele für seine Plattform zu veröffentlichen.

So teilte Matt Booty, General Manager of Redmond Game Studios and Platforms mit, dass Indie-Entwickler auch weiterhin nicht selber veröffentlichen können und einen Publisher benötigen. Allerdings fügte er hinzu, dass er auch mit der neuen Generation erwarte, dass Microsoft weiterhin neue Geschäftsmodelle und Wege erforsche, neue Inhalte an Land zu ziehen.

Mit dieser Haltung steht Microsoft natürlich im starken Kontrast zu Sony und Nintendo. Es hieß sogar, dass Nintendo seine Dev-Kits kostenlos zur Verfügung stellen wollte.