Die Gerüchte rund um einen möglichen Onlinezwang der Xbox 3 reißen nicht ab und werden durch einen neuen Bericht von Kotaku weiter angeheizt. Laut einer Quelle benötigen die "Durango Consumer Units" eine permanente Internetverbindung, damit die Spiele und Apps überhaupt starten.

Xbox One - Gerücht: Xbox 3 mit Onlinezwang, nur kurzer Verbindungsabbruch geduldet

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Ein Onlinezwang könnte der Xbox 3 massiv schaden. Würde sich Microsoft aber wirklich darauf einlassen?
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Durango ist der Codename (wurde nie bestätigt) der neuen Xbox, Consumer Units sind natürlich die Endverbraucher-Geräte bzw. jene Konsolen, die ihr später in den Händen halten werdet. Von Entwickler-Konsolen ist hier also nicht die Rede, wo es durchaus Sinn ergeben kann, dass diese permanent mit dem Internet verbunden sein müssen. Das gab es in der Vergangenheit bereits bei einigen Modellen.

Wie die Quelle weiterhin angibt, würden die Spiele bzw. die Apps nach etwa drei Minuten unterbrochen werden, wodurch eine Art Netzwerk-Verbindungshilfe erscheint. Andere Quellen hingegen hätten behauptet, nichts von einem Onlinezwang zu wissen, während andere wiederum meinen, dass sich das im Laufe der Zeit ändern könnte.

Gerade im Hinblick auf das Fiasko rund um SimCity, das Microsoft natürlich nicht entgangen sein dürfte, wäre ein Onlinezwang das Letzte, was die Spieler wollen. Noch nie hatte eine Konsole jemals einen derartigen Zwang, auch die PlayStation 4 wird laut Sony nicht darauf setzen.

Erst im März berichtete die Edge, dass die vorher aufgetauchten Bilder aus der Entwicklungsumgebung der Xbox 3 und die 'always onlineÄ-Funktion echt seien. Allerdings war in der Beschreibung von einem 'Always on, always connected'-Design die Rede, was nicht bedeuten muss, dass dahinter tatsächlich ein Onlinezwang steckt.