Auf der Xbox 3 könnte so manch technische Vorrichtung zum Tragen kommen, die dem Großteil der Spieler ganz und gar nicht gefallen dürfte: Online-Zwang und Gebrauchtspiel-Sperre.

Xbox One - Eidos glaubt an Gebrauchtspiel-Sperre und Online-Zwang

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Fest steht, dass Microsoft und Sony den Gebrauchtspielen einen Riegel vorschieben werden - nur in welcher Form das geschehen wird, bleibt abzuwarten.
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Derartige Gerüchte drehen schon seit Monaten ihre Runde. Nun äußerte sich Eidos-Präsident Ian Livingstone im Rahmen einer Veranstaltung zum kommenden Tomb Raider zu dem Thema.

Spiele im traditionellen Handel stünden noch nicht vor dem Aus und die PlayStation 4 sowie Xbox 3 würden weiterhin auf optische Laufwerke setzen. Zudem sei die Internetverbindung weltweit noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem man wirklich ausschließlich auf digitale Inhalte setzen könne. Die Konsolen-Hersteller würden sich jedoch bereits auf halbem Wege befinden.

Dabei sprach er die Xbox 3 an. Bei ihr geht er davon aus, dass diese einen Online-Zwang haben wird und die Datenträger eine Art Wasserzeichen erhalten. Wenn diese einmal auf einer Konsole gestartet wurden, werden sie mit dieser verknüpft und können nicht mehr auf anderen Xbox-Konsolen abgespielt werden. Weiß Livingstone da etwa mehr? Anschließend meinte er, dass die übernächste Generation wohl nur noch auf digitale Inhalte setzen wird - sofern überhaupt eine weitere Konsolen-Generation folge.

Für ihn sei es schwer vorherzusagen, da viele Faktoren einberechnet werden müssen, vor allem natürlich die Breitbandanbindung. Möglicherweise könnten Konsolen oder auch Clouds direkt in Smart TVs integriert werden, wodurch normale Set-Top-Boxen überflüssig wären.