Mit der Xbox One führt Microsoft bekanntlich das sogenannte Family Sharing ein, womit insgesamt zehn Familienmitglieder Zugriff auf gemeinsame Inhalte erhalten. In einem Interview wurde Microsofts Phil Spencer darauf angesprochen, der das Ganze direkt nochmals bestätigt hat.

Xbox One - Details zum 'Family Sharing'-Feature

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Spieler können ihre Titel mit Freunden und der Familie durch Family Sharing teilen, müssen aber Einschränkungen in Kauf nehmen.
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Dabei sei das Feature theoretisch aber nicht auf Familienmitglieder beschränkt, schließlich müsse man bei Microsoft keine Geburtsurkunde einreichen, scherzte er. Man könne auch Nicht-Familienmitgliedern, also etwa Freunde, Zugriff auf die eigenen Inhalte gewähren.

Er habe auch schon bei NeoGaf gesehen, wie sich die Spieler diesbezüglich organisieren, was er durchaus als Vorteil ansieht. Im Klartext heißt das also, dass bis zu zehn Spieler, die sonst vielleicht gar nichts miteinander zu tun haben, gemeinsam auf eine Spielebibliothek zugreifen und diese Spiele dann auch spielen können. Zumindest wenn man Spencers Worten glauben darf.

Dennoch wird es natürlich eine gewisse Einschränkung geben, was das gleichzeitige Spielen von Titeln angeht. Spencer geht davon aus, dass nur zwei Leute gleichzeitig Zugriff auf ein Spiel haben werden - so richtig sicher ist er sich aber nicht und verweist auf die offizielle MS-FAQ.

Und hier sucht man eine eindeutige Erklärung vergebens. Was ist also, wenn man nur ein Spiel kauft und dieses mit einem Freund teilt, um gemeinsam im Koop oder Online-Multiplayer zu zocken?

Ars Technica hat mit Microsoft Xbox Chief Marketing and Strategy Officer Yusuf Mehdi gesprochen und berichtet, dass wohl nur eine Person das geteilte Spiel spielen kann. Somit lässt sich also erst dann ein Spiel nutzen, wenn der Freund oder das Familienmitglied aufhört zu spielen.

Wie bereits bekannt, kann ein Spiel zudem nur an einen anderen Nutzer verliehen werden, der mindestens 30 Tage in der eigenen Freundesliste ist. Das Verleihen selbst können die Publisher bzw. Entwickler allerdings unterbinden.