Wie MCV berichtet und sich dabei auf Händlerquellen beruft, wurden in dieser Woche die Händler über das Gebrauchtspiele-System der Xbox One informiert. Demnach müssen die Händler erst den Bestimmungen von Microsoft zustimmen sowie das Cloud-basierte Azure-System nutzen.

Xbox One - Bericht: 40 Euro für ein Gebrauchtspiel?

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Die Xbox One fängt sich derzeit viele Backpfeifen ein.
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Der jeweilige Händler muss also erst autorisiert sein, damit dieser gebrauchte 'Xbox One'-Spiele ankaufen und schließlich verkaufen darf bzw. kann. Sobald ein Spieler sein Spiel verkauft und der Händler das entsprechend in das System aufgenommen hat, wird dieses automatisch vom Spieler-Account entfernt.

Anschließend kann der Händler das Spiel für einen beliebigen Preis eintauschen, wovon der Großteil des Geldes an die Publisher und Microsoft geht. Das System dahinter dürfte einer der Gründe sein, weshalb man die Xbox One alle 24 Stunden mit dem Internet verbinden muss.

Laut ConsoleDeals UK erhalten Händler von dem Erlös gerade einmal 10 Prozent. Hier spricht man noch von 35 Pfund bzw. umgerechnet etwa 40 Euro, die für ein Spiel anfallen sollen bzw. könnten. Aber so richtig klar ist nicht, wie das gemeint ist.

Dem Blogeintrag zufolge soll Microsoft beabsichtigen, bis zu 35 Pfund für eine zusätzliche Lizenz bzw. für ein gebrauchtes Spiel zu verlangen. Das wäre jedoch ziemlich üppig.

Im originalen Wortlaut heißt es: "ConsoleDeals.co.uk has exclusively learnt that Microsoft intends to charge up to £35 for an additional license for a second hand game. The leak emerged from a senior employee at one of the UK’s largest video game retailers."

Scheinbar ist damit die gesamte Transaktion gemeint - also Kaufpreis inklusive Aktivierungsgebühr, die beim autorisierten Händler gezahlt werden. Würde man sich die Spiele bei Händlern ohne dieses System kaufen, müsste man zusätzlich noch die Aktivierungsgebühren zahlen.

Wie das Ganze genau funktioniert, dürfte Microsoft auf der E3 2013 in wenigen Wochen bekannt geben.