Wenn es nach David Reeves, dem ehemals stellvertretenden Präsidenten von Sony Computer Entertainment Worldwide geht, dann ist es nicht ausgeschlossen, dass die großen Konsolenhersteller auf lange Sicht zusammenarbeiten.

Der aktuell als operativer Geschäftsführer für Capcom arbeitende Reeves geht davon aus, dass Microsoft und Sony innerhalb der nächsten 15 Jahre gemeinsam Konsolen entwickeln könnten. Zumindest, wenn die beiden Firmen dann noch Hardware herstellen.

Gegenüber CVG verriet Reeves:

„Wenn man auf der First-Party Seite steht, dann realisiert man erst, wie wirklich, wirklich teuer es ist, eine Plattform zu entwickeln. Ob es nun die PlayStation 3, die Xbox 360 oder die Wii ist, sie kosten Millionen. Vielleicht keine Milliarden, aber absolut ein paar Millionen. Man weiß nie genau, wann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem das aktuelle Modell auf dem technologischen Stand der Zeit ist und man weiter machen kann. Zu sagen ‚das ist jetzt genug‘.

Möglicherweise könnte die Entwicklung so teuer werden, das Microsoft und Sony sagen ‚Ok, lasst es uns zusammenkommen.‘ Ich würde sagen, in den nächsten 10 oder 15 Jahren. Solange wird es, denke ich, dauern. Ich denke nicht, dass es der nächste Konsolenzyklus sein wird, aber möglicherweise der Nächste danach, bei dem man etwas Plattformagnostisches haben wird.

Aber es könnten auch verschiedene Firmen auf den Plan treten. Es könnte auch Google mit Microsoft zusammenkommen oder Google mit jemand anderem.“

Diese Gedanken sind nicht einmal all zu spekulativ. Immerhin sind Spiele, die auf einer universellen Basis programmiert werden und damit übergreifend auf allen Systemen spielbar sind momentan stark gefragt.

Was ist die einzig wahre Next-Gen-Konsole?

  • 60%Playstation 3
  • 34%Xbox 360
  • 6%Wii
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