Microsoft bannt ja immer wieder Xbox 360 Besitzer vom Live Service, wenn diese gegen die Geschäftsvereinbarungen verstoßen und ihre Konsole modden bzw. Raubkopien darauf abspielen und dies entdeckt wird.

Xbox 360 - Sammelklage gegen Bannwelle

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Offline-Konsolen auf eBay, eine Marktlücke?
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Letzte Woche hat man aber kräftig mit dem Hammer ausgeholt und angeblich gleich über 600.000 Konsolen gesperrt, wir berichteten. Jetzt strebt eine amerikanische Kanzlei eine Sammelklage gegen Microsoft an.

So behauptet Apington IP dass der Zeitpunkt zum Sperren der Konten ganz gezielt gewählt wurde. Der fand nämlich kurz nach dem Erscheinen von Call of Duty: Modern Warfare 2 statt und auch weniger als zwei Monate nach dem Release des ebenfalls populären Halo 3: ODST.

So habe Microsoft wohl extra etwas länger gewartet um noch weitere Einnahmen aus den Abonnements zu erhalten. Außerdem wären die Verkäufe beider Spiele wohl etwas geringer ausgefallen, hätte man vor der Veröffentlichung zugeschlagen.

Und darum sind gebannte Nutzer, welche eine gemoddete Konsole besaßen und keine Entschädigung für ihre restlichen Tage des gültigen Abonnements bekomme haben, sich in eine Liste einzutragen. Ob man mit einer so einfachen Argumentation allerdings gegen Microsoft Erfolg hat ist doch zu bezweifeln.

Währenddessen berichtet Gamesindustry.biz, dass die Angebote von gebannten Konsolen auf Auktionsseiten wie eBay derzeit richtig steigen. Auf der deutschen eBay-Seite hält sich das allerdings noch sehr in Grenzen. Wer allerdings keine Lust auf Online-Spiele hat, der bekommt sie wohl nirgends günstiger.