Wenn man den Analysen der Finanz-Analysten des Wirtschaftsmagazins "Forbes" glauben darf, dann wird die Xbox 360 in Japan einen Misserfolg erleiden. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Bericht hervor, der die Startbedingungen der Microsoft-Konsole am kommenden Samstag (10. Dezember) unter die Lupe nimmt. "Niemand - weder Konsumenten noch Software-Entwickler -", so der Analyst Nobuyuki Kawamata vom Tokai Tokyo Research Center, "hat zuletzt über die Xbox 360 gesprochen. Und das, obwohl wir nur einige Tage vor ihrer Veröffentlichung stehen." Daraus leitet er ein nachlassendes öffentliches Interesse an dem Gerät und somit auch schlechte Startbedingungen ab.

Außerdem sei die Konsole im Vergleich zu den angekündigten Features der Konkurrenz-Spielkonsolen von Sony (PlayStation 3) aber auch Nintendo ("Revolution") nicht konkurrenzfähig, da sie über die "unterlegenen Basisfunktionen" verfügt und keine "Software-Neuentwicklungen für den Japan Launch" vorweisen kann. Beide Faktoren würden das Gerät nicht zum "Must Have" machen. Auch andere Analysten gehen aus denselben Gründen davon aus, dass Microsoft deshalb kaum in der Lage sein wird, die Dominaz von Sony zu brechen. Nur wenn es der Konkurrenz nicht gelänge rechtzeitig mit ihren Produkten auf den Markt zu kommen, bestünde die Chance mit der Xbox 360 in Japan Erfolg zu haben.