Bei den erwarteten Abverkäufen der neuen XBox360 in Japan backte Microsoft bislang kleine Brötchen. Keinen Verlust wolle man machen, dann sei man schon zufrieden. Wie das bei einem Minus von 126 US-Dollar pro Konsole ( wir berichteten) gehen soll, weiss zwar nur MS allein - aber jedenfalls gab man sich bescheiden. Angesichts der Sony-Dominanz in Japan erschien das durchaus gerechtfertigt.

Mittlerweile zeigt sich das Unternehmen jedoch weitaus optimistischer. Mittlerweile geht man davon aus, dass der Nachfolger deutlich bessere Verkaufszahlen erreichen wird als noch die XBox. Bestätigt wird dieser Stimmungswandel von einer Umfrage des japanischen Magazins Famitsu. Der Befragung zufolge geben über 30 Prozent der Japaner an, dieses oder nächstes Jahr eine Konsole zu kaufen, weitere kanpp 25 Prozent sind sich noch nicht sicher. Damit ist mindestens jeder zweite Japaner ein sicherer oder zumindest potentieller Kunde für Microsoft.

Dazu passen auch die Antworten auf die Frage "Was denken sie, wie sich die XBox360 verkaufen wird?". Nur ca. ein Viertel der Befragten geht von einem schlechteren Ergebnis als bei der XBox aus.

Selbstverständlich könnte der Verkaufsstart von Sonys PS3 den einen oder anderen Japaner noch zum Umdenken bewegen. Doch bis dahin dürfte noch einige Zeit vergehen. Und so lange darf sich Microsoft auf ein erfolgreiches Abschneiden auf dem japanischen Markt freuen.