Mircosoft kündigte auf der Pressekonferenz eine neue Technologie namens Project Natal an. Project Natal ist eine Kamera, die bewegungssensitive Steuerung ermöglicht. Microsoft zeigte eindrucksvoll, wie das Ganze funktioniert. Jede noch so kleine Bewegung, sei es mit dem Handgelenk oder Finger, wird von der Kamera erkannt.

Xbox 360 - Bewegungssensitive Steuerung und neues Spiel von Molyneux

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Die Kamera erkennt jede noch so kleine Bewegung.
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Auf der Pressekonferenz gab es Szenen zu sehen, in denen eine Frau ein Autorennspiel spielte. Sie steuerte das Auto allerdings nicht mit einem Controller, sondern mit ihren Händen. Ebenso wurde ein KungFu-Spiel gezeigt, bei dem der virtuelle Charakter dem Spieler mit dem Kopf folgte, während sich der Spieler vor dem TV bewegte. Ein Fußballspiel spielt man nicht mehr mit einem Controller, sondern man kickt die Fußbälle einfach mit dem Fuß. Ein Skateboard-Spiel wird nicht mit einem Controller oder dem zusätzlichen Skateboard-Controller aus Tony Hawk: Ride gespielt, sondern mit vollem Körpereinsatz, als würde man auf dem Skateboard stehen.

Weiterhin bietet Project Natal Gesichtserkennung und Spracherkennung. Mit der Spracherkennung ist es möglich Filme zu starten oder die Konsole auszuschalten. Project Natal funktioniert mit jeder Xbox 360-Konsole und mit jedem Spiel. Peter Molyneux trat mit einem neuen Spiel auf, in dem ein kleiner Junge namens Milo im Vordergrund steht. Das Spiel Milo nutzt Project Natal und ist vielmehr eine Simulation, ähnlich wie Sims. Der Spieler schlüpft quasi in die Rolle eines Erziehungsberechtigten und interagiert mit Milo und der Umgebung.

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Hier seht ihr Milo aus Peter Molyneux neuestem Spiel.
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Milo reagiert auf die Stimme und den Auforderungen des Spielers so, als wie wenn er ein realer Mensch wäre. Milo zeigt charakterliche Eigenschaften und stellt sich stur und zeigt sich gelangweilt, sobald der Spieler ihn zu Hausaufgaben auffordert. Interessant war vor allem zu sehen, dass die Gesichtsausdrücke sehr realistisch dargestellt wurden.

In einer späteren Szene ging es in Richtung eines kleinen Teiches, in dem das reale Spiegelbild des Spielers abgebildet wurde. Es sah nahezu alles realistisch aus, als würde man in echtes Wasser von oben herab schauen. Der Spieler kann mit dem Wasser und den Fischen interagieren. Eine der eindrucksvollsten Präsentationen aber war, als der Spieler etwas auf einen Zettel gemalt hatte. Er hielt ihn kurz zur Kamera und Milo nahm den Zettel in die virtuelle Welt auf. Das Gemalte war übrigens im Spiel auf dem Zettel zu sehen. Weitere Informationen, erste Bilder und Videos folgen in den nächsten Stunden und Tagen.

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