Wer den vollen Umfang von Xbox Live genießen möchte, muss wohl oder übel für eine sogenannte Goldmitgliedschaft bezahlen. Dieses Vorgehen stieß in der Vergangenheit nicht nur zunehmend auf Kritik, sondern sperrt im Moment auch mögliche MMOs aus, die eine monatliche Grundgebühr verlangen. Die bekannte britische Rundfunkanstalt BBC äußerte sich jetzt erstmals negativ über die Goldmitgliedschaft und betitelt die bisherigen Versuche Microsoft zu überzeugen als frustrierend.

Xbox 360 - BBC wettert über Goldmitgliedschaft

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuXbox 360
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 233/2341/234
Microsoft stellt sich quer und ändert nichts an der Xbox Live-Politik.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Hintergrund ist der, dass man für Wii und PlayStation 3 den iPlayer anbietet, mit dem sich TV-Programme streamen lassen. Sie würden den Service auch sehr gerne auf der XBox 360 anbieten, doch Xbox Live mache dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. In Großbritannien wird der Empfang von BBC automatisch mit den Rundfunkgebühren bezahlt.

Wenn BBC den iPlayer auf der Xbox 360 anbieten würde, könnten alle Silbermitglieder den Service nicht nutzen, obwohl sie dafür bereits bezahlen. Laut BBC ist der Erfolg des iPlayers auf den anderen Konsolen gigantisch und viele Spieler wünschen sich das Programm auch auf Microsofts Konsole. BBC hat bisher erfolglos mit Microsoft Gespräche darüber geführt. Es sieht also nicht danach aus, als würde Microsoft in Zukunft auf die Goldmitgliedschaft verzichten oder gar Drittanbietern (MMOs, Twitter, Facebook) neue Wege freiräumen.